57,2kilo übrigens. gar nicht mal so viel, wie ich erwartet hatte.
eben unser letztes gras weg geraucht, kaum breit, eigentlich gar nicht, dafür aber gestern nicht. heute war also hoffentlich erst einmal das letzte mal. ich will es wirklich schaffen, auch wenn ich weiß, dass es mir dann wieder umso schlechter gehen wird.
naja.
dank meiner liebsten marina habe ich eben einer fa widerstanden: frische pfannkuchen mit nutella! ich hab das fett gerochen, ich hab einen richtig heftigen drang danach gehabt, habe die wohnung meiner freundin verlassen, bin auf den balkon gegangen und habe mir eine nach der anderen geraucht. ich habe sogar ein kleines stück probiert und es dann wieder ausgespuckt. gerade nehme ich also meine ersten kalorien für heute auf: salat und eine halbe gurke mit salz und knoblauchpulver.
übrigens hat mir meine schwester eben eine jeans mitgebracht. wir sind gut mit dem besitzer und der verkäuferin dieses ladens befreundet. labels, die sie verkaufen sind z.b.: yumi, herrlicher, dept, colcci.
die hose ist von colcci. sie ist größe 0. null. size zero. hallo? das kann absolut nicht stimmen. jetzt will mir die verkäuferin ihre hosen schenken, die sie nicht mehr trägt. krass. ich fühle mich absolut nicht so, aber gut. ist ja schon mal ein anfang. mein langfristiges ziel ist kindergröße. (ich denk gerade so darüber nach und komme zu dem entschluss, dass das völliger schwachsinn ist. WER hat solch ein ziel? ich bin echt verrückt. aber das wusste ich schon vorher..)
morgen also noch einmal arbeiten, dann drei wochen schule, dann nochmal eine woche arbeiten und ab geht's nach bulgarien, zum goldstrand mit meinen mädels! bis dahin will ich eigentlich mindestens auf 52kilo sein. und das schaffe ich auch.
mit oder ohne eure hilfe!
übrigens ein paar neue thinspiration bilder. ich will ja nichts sagen, aber die seite platzt bald.
Mittwoch, 29. Juni 2011
fertig
ja keine ahnung.
ich bin absolut übermüdet: getrunken, gegessen, gekifft, zwei stunden geschlafen, acht stunden gearbeitet. die nacht davor das gleiche, nur mit knapp 5 stunden schlaf.
heute kriegt mich auf jeden fall nichts und niemand aus meinem bett raus. nicht einmal die sehnsucht so richtig breit zu sein. hoffe ich zumindestens.
lange nicht mehr zu hause geschlafen und dadurch auch lange nicht mehr gewogen. schätze irgendetwas zwischen 57 und 58. heute noch nichts gegessen und ich habe hoffnung, dass ich unter der 300kcal marke bleibe. wäre auch mal wieder ganz schön ehrlich gesagt.
ich kann nicht denken, bin völlig benebelt. ob's am alkohol und gras oder an zu wenig schlaf liegt, weiß ich nicht. auf jeden fall krieche ich jetzt in mein bett und stehe lange zeit nicht mehr auf. ich bin fertig mit meinem leben.
photo von gestern abend, feiern in düsseldorf. ja, fette beine, ich weiß.
ich bin absolut übermüdet: getrunken, gegessen, gekifft, zwei stunden geschlafen, acht stunden gearbeitet. die nacht davor das gleiche, nur mit knapp 5 stunden schlaf.
heute kriegt mich auf jeden fall nichts und niemand aus meinem bett raus. nicht einmal die sehnsucht so richtig breit zu sein. hoffe ich zumindestens.
lange nicht mehr zu hause geschlafen und dadurch auch lange nicht mehr gewogen. schätze irgendetwas zwischen 57 und 58. heute noch nichts gegessen und ich habe hoffnung, dass ich unter der 300kcal marke bleibe. wäre auch mal wieder ganz schön ehrlich gesagt.
ich kann nicht denken, bin völlig benebelt. ob's am alkohol und gras oder an zu wenig schlaf liegt, weiß ich nicht. auf jeden fall krieche ich jetzt in mein bett und stehe lange zeit nicht mehr auf. ich bin fertig mit meinem leben.
photo von gestern abend, feiern in düsseldorf. ja, fette beine, ich weiß.
Dienstag, 28. Juni 2011
illusionsleben
es ist etwa 23:45uhr und wir zünden den dritten joint für diesen abend an. es ist ein blunt mit erdbeer geschmack und er tut gut. zusammen mit 43er mit maracuja saft fühle ich mich besser, besser als im normalfall.
wir stoßen an, verteilen unsere geschenke, rennen in die küche und fressen 2 dicke kuchen mit viel zu viel zuckerglasur auf. mir ist schlecht. alles dreht sich. um 1:30uhr liege ich im bett, habe hitzewallungen, durch die kalorien in meinem magen. doch irgendwann falle ich in einen unruhigen schlaf.
ich wache auf. bin betrunken. bin breit. bin verschwitzt. habe keine zeit duschen zu gehen. lasse bloß kaltes wasser über meinen kopf laufen und hoffe, dass meine naturlocken nicht komplett das tun, was sie wollen.
in einer unbemerkten minute schleiche ich in die küche und mache mir einen extra süßen kaffee und mir wird so schlecht, dass ich angst habe, einem kind mitten ins gesicht zu kotzen, also setze ich mich mit an den frühstückstisch, esse 2 brote, hoffe, dass der alkohol und das gras abgebaut werden.
15 kinder. ein schwerbehindertes mädchen, 4 leicht behinderte kinder, 10 "normale", aber nicht weniger anstrengende, ein zivi und ich. kein erzieher. ich wusste, dass es anstrengend wird, ich wusste es vorher, konnte es mir denken, reiße mich zusammen, spiele meine rolle, sanktioniere die kinder wie noch nie, beschäftige mich mit ihnen, muss ausnahmsweise mit ihnen mittagessen. ich rede mir ein, dass es normal ist zu essen, dass ich ein vorbild bin, dass ich essen muss. ich nehme mir sogar eine kleine portion nach, obwohl mein schlechtes gewissen mit jedem bissen ein stückchen wächst. die jeans short scheint über meinem bauch zu spannen, meine beine weiten sie immer mehr aus. doch das alles bilde ich mir nur ein. ja, ich habe zugenommen. viel zugenommen, aber lange nicht so viel, als dass die leute mich anstarren müssten, denn es ist bloß das gewicht der nahrungsmittel in meinem bauch. zumindestens rede ich mir das ein. die ganze zeit.
nach fünf stunden pausenloser arbeit habe ich kurze zeit zum ausruhen, rauche mir eine, trinke meine cola light, weil ich mir immer noch einbilde, ich wäre dabei abzunehmen, doch das bin ich nicht mehr. nicht nach den mengen, der letzten tage, woche.
ich werde einfach für immer fett bleiben, werde mich nicht zeigen können im bikini, am strand, denn es bleiben bloß 4 mickrige wochen, bis zu den sommerferien. irgendwann muss ich mich wohl damit abfinden, niemals dünn zu sein, niemals schön zu sein, niemals frei zu sein.
denn dafür bin ich viel zu undiszipliniert.
ach gestern war übrigens der letzte tag, an dem ich gekifft habe. meine beste freundin ist 18 geworden und wir wollen aufhören, zusammen.
es funktioniert sowieso nicht ohne fachliche hilfe, das ist mir klar, aber wer lebt nicht gerne in seiner eigens erstellten illusion?!
wir stoßen an, verteilen unsere geschenke, rennen in die küche und fressen 2 dicke kuchen mit viel zu viel zuckerglasur auf. mir ist schlecht. alles dreht sich. um 1:30uhr liege ich im bett, habe hitzewallungen, durch die kalorien in meinem magen. doch irgendwann falle ich in einen unruhigen schlaf.
ich wache auf. bin betrunken. bin breit. bin verschwitzt. habe keine zeit duschen zu gehen. lasse bloß kaltes wasser über meinen kopf laufen und hoffe, dass meine naturlocken nicht komplett das tun, was sie wollen.
in einer unbemerkten minute schleiche ich in die küche und mache mir einen extra süßen kaffee und mir wird so schlecht, dass ich angst habe, einem kind mitten ins gesicht zu kotzen, also setze ich mich mit an den frühstückstisch, esse 2 brote, hoffe, dass der alkohol und das gras abgebaut werden.
15 kinder. ein schwerbehindertes mädchen, 4 leicht behinderte kinder, 10 "normale", aber nicht weniger anstrengende, ein zivi und ich. kein erzieher. ich wusste, dass es anstrengend wird, ich wusste es vorher, konnte es mir denken, reiße mich zusammen, spiele meine rolle, sanktioniere die kinder wie noch nie, beschäftige mich mit ihnen, muss ausnahmsweise mit ihnen mittagessen. ich rede mir ein, dass es normal ist zu essen, dass ich ein vorbild bin, dass ich essen muss. ich nehme mir sogar eine kleine portion nach, obwohl mein schlechtes gewissen mit jedem bissen ein stückchen wächst. die jeans short scheint über meinem bauch zu spannen, meine beine weiten sie immer mehr aus. doch das alles bilde ich mir nur ein. ja, ich habe zugenommen. viel zugenommen, aber lange nicht so viel, als dass die leute mich anstarren müssten, denn es ist bloß das gewicht der nahrungsmittel in meinem bauch. zumindestens rede ich mir das ein. die ganze zeit.
nach fünf stunden pausenloser arbeit habe ich kurze zeit zum ausruhen, rauche mir eine, trinke meine cola light, weil ich mir immer noch einbilde, ich wäre dabei abzunehmen, doch das bin ich nicht mehr. nicht nach den mengen, der letzten tage, woche.
ich werde einfach für immer fett bleiben, werde mich nicht zeigen können im bikini, am strand, denn es bleiben bloß 4 mickrige wochen, bis zu den sommerferien. irgendwann muss ich mich wohl damit abfinden, niemals dünn zu sein, niemals schön zu sein, niemals frei zu sein.
denn dafür bin ich viel zu undiszipliniert.
ach gestern war übrigens der letzte tag, an dem ich gekifft habe. meine beste freundin ist 18 geworden und wir wollen aufhören, zusammen.
es funktioniert sowieso nicht ohne fachliche hilfe, das ist mir klar, aber wer lebt nicht gerne in seiner eigens erstellten illusion?!
Sonntag, 26. Juni 2011
ich stehe auf. bin depressiv. faste.
ich rauche den ersten joint. das leben ist leicht. ich halte die ersten stunden noch immer leer aus. werde mit dem thema essen konfrontiert. gebe nach. hemmungslos. gehe schlafen.
ich stehe auf. bin depressiv. faste.
und so weiter und so weiter.
gestern bin ich auf jeden fall gut abgeschmatzt vom kiffen. ein 20er wird da wohl weg gegangen sein. nach der größten FA die ich jemals in meinem leben hatte, hing ich über der toilette und habe mich übergeben, ohne auch nur einen einzigen finger in den hals zu stecken. eigentlich sollte ich daraus gelernt haben. aber, nein. innerhalb von zwei stunden ist eben noch ein 10er drauf gegangen. hey, tolle leistung. morgen muss ich arbeiten und morgen werde ich nicht kiffen.
ich bin so ekelhaft. morgen bestimmt wieder bei 58......
es ist schön, sich innerhalb von drei tagen alle erfolge kaputt zu machen. wirklich erstrebenswert.
ich rauche den ersten joint. das leben ist leicht. ich halte die ersten stunden noch immer leer aus. werde mit dem thema essen konfrontiert. gebe nach. hemmungslos. gehe schlafen.
ich stehe auf. bin depressiv. faste.
und so weiter und so weiter.
gestern bin ich auf jeden fall gut abgeschmatzt vom kiffen. ein 20er wird da wohl weg gegangen sein. nach der größten FA die ich jemals in meinem leben hatte, hing ich über der toilette und habe mich übergeben, ohne auch nur einen einzigen finger in den hals zu stecken. eigentlich sollte ich daraus gelernt haben. aber, nein. innerhalb von zwei stunden ist eben noch ein 10er drauf gegangen. hey, tolle leistung. morgen muss ich arbeiten und morgen werde ich nicht kiffen.
ich bin so ekelhaft. morgen bestimmt wieder bei 58......
es ist schön, sich innerhalb von drei tagen alle erfolge kaputt zu machen. wirklich erstrebenswert.
Samstag, 25. Juni 2011
ich bin an einem punkt angekomen, an dem es nicht weiter geht. ich erbreche alles, was ich zu mir nehme, außer kalorienlose getränke. noch dazu ist es egal, wo ich bin, auch bei freunden zu hause, unter anderem bei meiner therapeutin. ich kiffe jeden tag ca. 4 joints, auch unter der woche. ich bin abhängig von meiner waage. ich bin täglich ca. 1 stunde zu hause und in dieser zeit sitze ich vor meinem pc und blogge oder schaue mir eure blogs an.
ich weiß nicht, wie es weiter gehen soll. ich habe mir alles kaputt gemacht, wirklich alles. ich habe keine hobbys mehr. ich könnte so gut sein in der schule. ich könnte gut aussehen. ich könnte gesund sein, anstatt depressiv in der ecke zu liegen.
ich muss jetzt ganz schnell versuchen, aus all dem auszubrechen.
aber höchstwahrscheinlich ist es dafür schon längst zu spät.
ich weiß nicht, wie es weiter gehen soll. ich habe mir alles kaputt gemacht, wirklich alles. ich habe keine hobbys mehr. ich könnte so gut sein in der schule. ich könnte gut aussehen. ich könnte gesund sein, anstatt depressiv in der ecke zu liegen.
ich muss jetzt ganz schnell versuchen, aus all dem auszubrechen.
aber höchstwahrscheinlich ist es dafür schon längst zu spät.
Donnerstag, 23. Juni 2011
lass mich los
ich beobachte die menschen, die aus dem bahnhofsgebäude strömen, bin auf der suche nach dir. gut siehst du aus. sehr gut. deine haare sind geschnitten worden und der cardigan von h&m steht dir wirklich gut. du steigst ein, ohne einen kuss, ohne eine umarmung. du setzt dich bloß neben mich und wir reden ein paar worte. nichts wichtiges, nur dies und das. über unsere familien zum beispiel.
wir entscheiden uns für die bar celona, du bestellst eine heiße schokolade mit sahne, ich einen kaffee mit süßstoff. wir unterhalten uns über unwichtige dinge, schweigen uns eine weile an, überlegen beide, wie wir das thema ansprechen können und finden doch keine antwort. irgendwann löst sich unser schweigen und die unaussprechlichen sätze finden ihren weg zu uns. es steht fest. ich schaue dich an. blicke in deine meerblauen augen. tränen sammeln sich und du gibst mir deine hand, weil du sagst, du kannst mich nicht weinen sehen. ich nehme sie und die erste träne rollt mein gesicht entlang.
wir wissen beide, dass es die richtige entscheidung ist und doch übermannen uns beide unsere gefühle. du zitterst, ich weine still. es sind längst fällige tränen. tränen der erschöpfung, tränen der hilflosigkeit, tränen der verzweiflung, tränen der entschuldigung, tränen der liebe.
ich möchte dich anfassen, umarmen, küssen, festhalten. möchte deine haut, deine wärme spüren, doch ich weiß, es wäre nicht richtig.
bevor wir ins auto steigen setzen wir uns auf eine treppe vor dem parkhaus, beschwören uns, auf uns selbst aufzupassen. du sagst, du hast angst, denn solange du bei mir warst, hattest du die gewissheit, dass es mir einigermaßen gut geht. du hattest kontrolle über mich, du wusstest, wie es mir geht. du wusstest, dass ich noch lebe, weitermache.
wir fahren schweigend zum bahnhof, steigen beide aus.
wir nehmen uns in den arm. ich weine still dein t-shirt nass, deine wange, deinen hals.
du siehst mich an. wissend. es tut weh, den schmerz in deinem blick zu sehen. du küsst mich ein letztes mal. es ist eine berührung, die ich nie wieder erleben werde. deine stimme bricht beinahe, als du mir sagst: "du wolltest ja, dass ich dich loslasse." ich finde keine worte, flüstere nur: "geh." und schaue dir nicht hinterher, als du ohne ein weiteres wort das bahnhofsgebäude betrittst und aus meinem leben verschwindest.
nicht gewogen. gestern nach dem zweiten refeed versuch wieder über der toilette gehangen und nachts um drei uhr, nach alkkohol und joints, ein paar chips und garnelen drin behalten.
gerade eben salat und ein bisschen gurke.
gute nacht.
photos von gestern nacht.
wir entscheiden uns für die bar celona, du bestellst eine heiße schokolade mit sahne, ich einen kaffee mit süßstoff. wir unterhalten uns über unwichtige dinge, schweigen uns eine weile an, überlegen beide, wie wir das thema ansprechen können und finden doch keine antwort. irgendwann löst sich unser schweigen und die unaussprechlichen sätze finden ihren weg zu uns. es steht fest. ich schaue dich an. blicke in deine meerblauen augen. tränen sammeln sich und du gibst mir deine hand, weil du sagst, du kannst mich nicht weinen sehen. ich nehme sie und die erste träne rollt mein gesicht entlang.
wir wissen beide, dass es die richtige entscheidung ist und doch übermannen uns beide unsere gefühle. du zitterst, ich weine still. es sind längst fällige tränen. tränen der erschöpfung, tränen der hilflosigkeit, tränen der verzweiflung, tränen der entschuldigung, tränen der liebe.
ich möchte dich anfassen, umarmen, küssen, festhalten. möchte deine haut, deine wärme spüren, doch ich weiß, es wäre nicht richtig.
bevor wir ins auto steigen setzen wir uns auf eine treppe vor dem parkhaus, beschwören uns, auf uns selbst aufzupassen. du sagst, du hast angst, denn solange du bei mir warst, hattest du die gewissheit, dass es mir einigermaßen gut geht. du hattest kontrolle über mich, du wusstest, wie es mir geht. du wusstest, dass ich noch lebe, weitermache.
wir fahren schweigend zum bahnhof, steigen beide aus.
wir nehmen uns in den arm. ich weine still dein t-shirt nass, deine wange, deinen hals.
du siehst mich an. wissend. es tut weh, den schmerz in deinem blick zu sehen. du küsst mich ein letztes mal. es ist eine berührung, die ich nie wieder erleben werde. deine stimme bricht beinahe, als du mir sagst: "du wolltest ja, dass ich dich loslasse." ich finde keine worte, flüstere nur: "geh." und schaue dir nicht hinterher, als du ohne ein weiteres wort das bahnhofsgebäude betrittst und aus meinem leben verschwindest.
nicht gewogen. gestern nach dem zweiten refeed versuch wieder über der toilette gehangen und nachts um drei uhr, nach alkkohol und joints, ein paar chips und garnelen drin behalten.
gerade eben salat und ein bisschen gurke.
gute nacht.
photos von gestern nacht.
Mittwoch, 22. Juni 2011
tränen
ich werde wach. kann mich nur mit mühe aufraffen, aufzustehen. tränen strömen mir in die augen, lassen die welt vor mir verschwimmen. ich atme druch, reiße mich zusammen. das warme wasser der dusche wärmt meinen körper, doch mein herz lässt es vollkommen kalt.
es soll, es muss ein refeed werden heute, also mache ich mir eine kleine schale cornflakes und eine nektarine. ich kann die blicke meiner familie nicht ertragen, obwohl ich mich doch gerne zu ihnen an den frühstückstisch setzen würde. im radio läuft "Pocket full of sunshine" von Natasha Bedingfield.
ich nehme meine mahlzeit mit vor meinen kleiderschrank, vor meinen spiegel, suche nach kleidungsstücken, die meinen gefüllten magen verstecken könnten. finde nichts, was ansatzweise passend sein könnte. ich spüre die tränen wieder in mir aufsteigen, unterdrücke sie, bin stark, lasse diese gefühle nicht zu, erfriere lieber an meiner eigenen kälte.
sie fahren einkaufen, fragn mich vorher noch, ob ich auf irgendetwas bestimmtes zu essen lust hätte, doch ich höre gar nicht hin, erwarte nur sehnsüchtig den augenblick, an dem sich die haustüre hinter ihnen schließt.
ich gehe ans fenster, warte, bis ihr auto verschwunden ist, breche innerlich zusammen, als ich alleine im haus bin. mein hund beginnt, mich abzuschlecken, mich zu trösten, doch dafür habe ich keine zeit, keine geduld.
ich stürze zur toilette, hänge mich darüber, versuche verzweifelt, meinen mageninhalt wieder ans tageslicht zu befördern.
meine augen tränen, doch ich weiß nicht, ob es vor hilflosigkeit, verzweiflung, ekel, hass oder erleichterung ist.
die magensäure an meiner hand ist noch immer unverkennbar auszumachen.
ich will nicht mehr. ich kann nicht mehr.
doch alle sind in dem glauben, ich bin auf dem weg der besserung.
55,6kilo
bmi 18,36
es soll, es muss ein refeed werden heute, also mache ich mir eine kleine schale cornflakes und eine nektarine. ich kann die blicke meiner familie nicht ertragen, obwohl ich mich doch gerne zu ihnen an den frühstückstisch setzen würde. im radio läuft "Pocket full of sunshine" von Natasha Bedingfield.
take me away,
a secret place,
a sweet escape
take me away,
to better days,
take me away,
a hiding place.ich nehme meine mahlzeit mit vor meinen kleiderschrank, vor meinen spiegel, suche nach kleidungsstücken, die meinen gefüllten magen verstecken könnten. finde nichts, was ansatzweise passend sein könnte. ich spüre die tränen wieder in mir aufsteigen, unterdrücke sie, bin stark, lasse diese gefühle nicht zu, erfriere lieber an meiner eigenen kälte.
sie fahren einkaufen, fragn mich vorher noch, ob ich auf irgendetwas bestimmtes zu essen lust hätte, doch ich höre gar nicht hin, erwarte nur sehnsüchtig den augenblick, an dem sich die haustüre hinter ihnen schließt.
ich gehe ans fenster, warte, bis ihr auto verschwunden ist, breche innerlich zusammen, als ich alleine im haus bin. mein hund beginnt, mich abzuschlecken, mich zu trösten, doch dafür habe ich keine zeit, keine geduld.
ich stürze zur toilette, hänge mich darüber, versuche verzweifelt, meinen mageninhalt wieder ans tageslicht zu befördern.
meine augen tränen, doch ich weiß nicht, ob es vor hilflosigkeit, verzweiflung, ekel, hass oder erleichterung ist.
die magensäure an meiner hand ist noch immer unverkennbar auszumachen.
ich will nicht mehr. ich kann nicht mehr.
doch alle sind in dem glauben, ich bin auf dem weg der besserung.
55,6kilo
bmi 18,36
Dienstag, 21. Juni 2011
ich bin meine krankheiten
meine esstörung ist das schlimmste, was mir in meinem leben je passiert ist.
ich hasse es, morgens aufzustehen und wie mechanisch darauf zu warten, dass ich das bad für mich alleine habe, ohne einen einzigen schluck getrunken zu haben, denn ich muss leer sein, wenn ich mich wiege, wenn ich einen erfolg oder einen rückschlag erkenne.
ich hasse es, eine stunde vor meinem kleiderschrank und spiegel zu stehen und starr, am ganzen körper frierend zu überlegen, was ich anziehen könnte, was meine figur, mich verstecken kann, was mich zu etwas macht, das ich nicht bin und nie war.
ich hasse es meine winterjacke mitzunehmen, während die anderen bloß sweatshirtjacken tragen.
ich hasse es, mich beobachtet zu fühlen, zu merken, wie sie mich alle anstarren, jedes gramm an meinem körper unter die lupe nehmen und mir gleichzeitig einzureden, dass es nicht der wahrheit entspricht, dass das alles bloß in meinem kopf geschieht, in meiner vorstellung.
ich hasse es, jedes mädchen, das meinen blick streift, mit mir zu vergleichen und jedes mal zu bemerken, dass sie alle schöner, dünner sind als ich.
ich hasse es, mit meinen freunden am tisch zu sitzen, während sie den selbst gekochten nudelauflauf essen und keinen einzigen bisschen herunter zu kriegen.
ich hasse es, nachts nach einer durchfeierten nacht in der küche meiner besten freundin zu stehen und auf eine pizza zu warten, die ich nicht einmal anrühren würde.
ich hasse es, abends nach hause zu kommen und entweder so depressiv zu sein, dass ich nur noch in meinem bett liege oder aber so breit zu sein, so unkontrolliert, dass ich alles, was sich im kühlschrank, in der küche befindet, in mich hinein zu stopfen.
ich hasse es, danach einen liter wasser zu trinken und das gefühl zu haben, an dem druck in meinem magen und hals zu ersticken.
ich hasse es, mich danach auf der toilette zu verbarrikadieren und zu hoffen, dass niemand meine würgenden geräusche mitbekommt.
ich hasse es, nach dem erbrechen kopfschmerzen zu haben, durch den wasserverlust.
____________
aber ich möchte das nicht loslassen, möchte die krankheit nicht gehen lassen, möchte nicht sein ohne sie.
ich liebe meine krankheit gleichzeitig abgrundtief, und vielleichet ist es wirklich routine, alltag geworden, vielleicht bin ich auch einfach zu krank. vielleicht ist es die krankheit, die mir das alles befiehlt, die mich dazu bringt, weiterzumachen, anstatt hilfe anzunehmen und das alles zu beenden. vielleicht ist es die krankheit, die mich bis in den tod begleiten wird, ohne mich loszulassen.
vielleicht ist das alles nicht real. vielleicht bin das nicht ich, vielleicht sind das nicht meine gedanken, sondern die, der krankheit.
vielleicht hast du auch mal darüber nachgedacht, dass ich ganz genau das will: begleitet werden, bis in den tod, ohne rücksicht auf verluste. ich glaube nicht, dass ich irgendwann aufhören kann zu sein, wie ich jetzt bin. ich glaube auch nicht, dass etwas von mir übrig bleiben würde, ohne meine essstörung.
und um ganz ehrlich zu sein, will ich das auch gar nicht, denn ICH BIN MEINE KRANKHEITEN!
ich hasse es, morgens aufzustehen und wie mechanisch darauf zu warten, dass ich das bad für mich alleine habe, ohne einen einzigen schluck getrunken zu haben, denn ich muss leer sein, wenn ich mich wiege, wenn ich einen erfolg oder einen rückschlag erkenne.
ich hasse es, eine stunde vor meinem kleiderschrank und spiegel zu stehen und starr, am ganzen körper frierend zu überlegen, was ich anziehen könnte, was meine figur, mich verstecken kann, was mich zu etwas macht, das ich nicht bin und nie war.
ich hasse es meine winterjacke mitzunehmen, während die anderen bloß sweatshirtjacken tragen.
ich hasse es, mich beobachtet zu fühlen, zu merken, wie sie mich alle anstarren, jedes gramm an meinem körper unter die lupe nehmen und mir gleichzeitig einzureden, dass es nicht der wahrheit entspricht, dass das alles bloß in meinem kopf geschieht, in meiner vorstellung.
ich hasse es, jedes mädchen, das meinen blick streift, mit mir zu vergleichen und jedes mal zu bemerken, dass sie alle schöner, dünner sind als ich.
ich hasse es, mit meinen freunden am tisch zu sitzen, während sie den selbst gekochten nudelauflauf essen und keinen einzigen bisschen herunter zu kriegen.
ich hasse es, nachts nach einer durchfeierten nacht in der küche meiner besten freundin zu stehen und auf eine pizza zu warten, die ich nicht einmal anrühren würde.
ich hasse es, abends nach hause zu kommen und entweder so depressiv zu sein, dass ich nur noch in meinem bett liege oder aber so breit zu sein, so unkontrolliert, dass ich alles, was sich im kühlschrank, in der küche befindet, in mich hinein zu stopfen.
ich hasse es, danach einen liter wasser zu trinken und das gefühl zu haben, an dem druck in meinem magen und hals zu ersticken.
ich hasse es, mich danach auf der toilette zu verbarrikadieren und zu hoffen, dass niemand meine würgenden geräusche mitbekommt.
ich hasse es, nach dem erbrechen kopfschmerzen zu haben, durch den wasserverlust.
____________
aber ich möchte das nicht loslassen, möchte die krankheit nicht gehen lassen, möchte nicht sein ohne sie.
ich liebe meine krankheit gleichzeitig abgrundtief, und vielleichet ist es wirklich routine, alltag geworden, vielleicht bin ich auch einfach zu krank. vielleicht ist es die krankheit, die mir das alles befiehlt, die mich dazu bringt, weiterzumachen, anstatt hilfe anzunehmen und das alles zu beenden. vielleicht ist es die krankheit, die mich bis in den tod begleiten wird, ohne mich loszulassen.
vielleicht ist das alles nicht real. vielleicht bin das nicht ich, vielleicht sind das nicht meine gedanken, sondern die, der krankheit.
vielleicht hast du auch mal darüber nachgedacht, dass ich ganz genau das will: begleitet werden, bis in den tod, ohne rücksicht auf verluste. ich glaube nicht, dass ich irgendwann aufhören kann zu sein, wie ich jetzt bin. ich glaube auch nicht, dass etwas von mir übrig bleiben würde, ohne meine essstörung.
und um ganz ehrlich zu sein, will ich das auch gar nicht, denn ICH BIN MEINE KRANKHEITEN!
der spiegel kann nicht lügen
ich erweitere meine ziele, obwohl ich die 52kilo noch nicht einmal erreicht habe.
ich sehe mich an. der spiegel kann nicht lügen.
im grunde genommen freue ich mich über mein neues tiefstgewicht, doch tief in mir entflammt eine motivation, es jetzt erst recht zu schaffen, wo ich es doch schon einmal ins untergewicht geschafft habe.
ich lasse mir meinen jetzigen bmi zum gefühlt hundertsten mal anzeigen heute. eindeutig unter 18,36, egal, wie man es dreht und wendet, doch schaue ich in den spiegel, starrt mir die 28 wieder entgegen. diese fetten 30kilo mehr wölben meinen bauch wieder nach außen, lassen keinen spalt oberhalb meines knies erscheinen, lassen meine rippen und meine schlüsselbeine verschwinden. das ist alles nicht echt, nicht real. das bin nicht ich. die waage muss kaputt sein. ich bin nicht auf 55kilo. die blicke der anderen bestätigen meinen verdacht, besonders der, einer ehemaligen magersüchtigen aus dem biokurs, in dem ich heute mitgemacht habe. sie starren mir hinterher, mustern mich neugierig. angeekelt sind sie. alle. jeder einzelne von ihnen.
die lehrerin, meine ehemalige vertrauensperson, nimmt mich vor dem kompletten pädagogik kurs in den arm und bittet mich nach draußen. sie will mich kurz nach meinem befinden fragen. natürlich geht es mir gut. sie nimmt es mir ab, beteuert, wie gut ich doch aussehe. frisch. gesund. oh, danke. wenigstens weiß ich noch, wie ich andere menschen zu blenden habe. wir betreten den raum wieder, sie bleibt stehen, fasst mir an den bauch und fragt, was meine kilos machen.
vor. dem. kompletten. kurs.
meine knappe antwort lautet: "sind vorhanden" und ich setze mich wieder auf meinen platz. das fenster ist geöffnet, mir ist kalt, ich zittere, doch ich ziehe meine jacke aus, denn ich will, dass sie meinen arm sieht, meine narben. ich will, dass sie sieht, wie sehr ich gelitten habe, wie schwierig die letzte zeit für mich war, wie verzweifelt, einsam und hilflos ich war und immer noch bin. doch ihr blick vermeidet, vielleicht ganz bewusst, meine alten geheimnisse.
jetzt geht's los zu meinen besten. ordentlich einen rauchen, nachdem das 4monate lang gelagerte gestern absolut wirkungsfrei war.
vielleicht später noch so ein unnötiger post...
ich sehe mich an. der spiegel kann nicht lügen.
im grunde genommen freue ich mich über mein neues tiefstgewicht, doch tief in mir entflammt eine motivation, es jetzt erst recht zu schaffen, wo ich es doch schon einmal ins untergewicht geschafft habe.
ich lasse mir meinen jetzigen bmi zum gefühlt hundertsten mal anzeigen heute. eindeutig unter 18,36, egal, wie man es dreht und wendet, doch schaue ich in den spiegel, starrt mir die 28 wieder entgegen. diese fetten 30kilo mehr wölben meinen bauch wieder nach außen, lassen keinen spalt oberhalb meines knies erscheinen, lassen meine rippen und meine schlüsselbeine verschwinden. das ist alles nicht echt, nicht real. das bin nicht ich. die waage muss kaputt sein. ich bin nicht auf 55kilo. die blicke der anderen bestätigen meinen verdacht, besonders der, einer ehemaligen magersüchtigen aus dem biokurs, in dem ich heute mitgemacht habe. sie starren mir hinterher, mustern mich neugierig. angeekelt sind sie. alle. jeder einzelne von ihnen.
die lehrerin, meine ehemalige vertrauensperson, nimmt mich vor dem kompletten pädagogik kurs in den arm und bittet mich nach draußen. sie will mich kurz nach meinem befinden fragen. natürlich geht es mir gut. sie nimmt es mir ab, beteuert, wie gut ich doch aussehe. frisch. gesund. oh, danke. wenigstens weiß ich noch, wie ich andere menschen zu blenden habe. wir betreten den raum wieder, sie bleibt stehen, fasst mir an den bauch und fragt, was meine kilos machen.
vor. dem. kompletten. kurs.
meine knappe antwort lautet: "sind vorhanden" und ich setze mich wieder auf meinen platz. das fenster ist geöffnet, mir ist kalt, ich zittere, doch ich ziehe meine jacke aus, denn ich will, dass sie meinen arm sieht, meine narben. ich will, dass sie sieht, wie sehr ich gelitten habe, wie schwierig die letzte zeit für mich war, wie verzweifelt, einsam und hilflos ich war und immer noch bin. doch ihr blick vermeidet, vielleicht ganz bewusst, meine alten geheimnisse.
jetzt geht's los zu meinen besten. ordentlich einen rauchen, nachdem das 4monate lang gelagerte gestern absolut wirkungsfrei war.
vielleicht später noch so ein unnötiger post...
resultate
es wird alles weniger.
die stunden, die ich nachts schlafe. meine emotionen. mein gewicht. meine hoffnung.
55,5kilo
bmi 18,33
endlich. dafür und nur dafür habe ich so lange gearbeitet. jetzt heißt es nur noch: stark bleiben und weiter machen. schritt für schritt. zahl für zahl. gramm für gramm.
willkommen im untergewicht!
die stunden, die ich nachts schlafe. meine emotionen. mein gewicht. meine hoffnung.
55,5kilo
bmi 18,33
endlich. dafür und nur dafür habe ich so lange gearbeitet. jetzt heißt es nur noch: stark bleiben und weiter machen. schritt für schritt. zahl für zahl. gramm für gramm.
willkommen im untergewicht!
Montag, 20. Juni 2011
enttäuschung
ich höre ihre stimmen in meinem kopf.
"wieso geht sie schon?"
"weil es ihr nicht gut geht."
"wieso, es geht ihr doch gut?!"
"sie meinte eben schon zu mir, dass sie nicht weiß, ob sie kommt."
"ist denn irgendetwas passiert?"
"nö. wir waren ja die ganze zeit zusammen."
"na toll. dann fängt dieser ganze scheiß also wieder von vorne an!"
sie hallen so laut; tragen ihren teil zu meiner stimmung bei. nicht einmal mit meinen freunden kann ich mehr zusammen sein. ich schaffe es nicht, ihnen gute laune vorzutäuschen, sitze in der ecke und starre bloß durch den raum. die gedanken lassen mich nicht mehr los, sind immer da. genauso wie früher. ich bin wieder an exakt dem gleichen punkt, wie vor einem jahr. depressiv hoch 10 obwohl ich erst seit kurzem entlassen bin. wieder kurz vor anfang der jahrgangsstufe 12. kurz vor den sommerferien. letztes jahr habe ich probiert, mir im urlaub mit meinen mädels die pulsadern aufzuschneiden. was kommt dieses jahr? springe ich diesen sommer vielleicht vom balkon eines zimmers im höchsten stock des hotels? laufe ich einfach immer weiter ins meer, ohne ein ende zu finden? schlucke ich irgendwelche chemikalischen, bulgarischen drogen, die mit ratten gift gestreckt sind? lasse ich mich von einem betrunkenen mann nachts auf einsamer straße mitnehmen und ende in einem dreckigen straßengraben?
ich würde es mir zutrauen.
ich bekomme eine neue therapeutin. ab heute steht es fest. meine noch therapeutin wird mich begleiten, bis ich jemand anderes gefunden habe, doch sie gibt mich irgendwann endgültig ab. es soll eine verhaltenstherapeutin werden. das empfiehlt sie mir. vielleicht nun doch borderline? sie selbst hat den verdacht noch nie ausgesprochen.
das gespräch ansonsten war in ordnung würde ich sagen. gewicht und essen waren nicht thema. obwohl ich fast 4kilo abgenommen habe seit wir uns das letzte mal gesehen haben. ich bin einfach noch immer so fett, dass niemandem auffällt, wie tief ich schon drin stecke, wie krank ich bin, wie sehr meine essstörung einfluss auf mich hat.
meine neuaufnahme an der schule war ebenfalls thema. sie hat allen ernstes, wirklich gesagt:
"die krankheit, die du hattest hört nicht einfach so auf. eine depression kann auch schonmal zwei jahre dauern."
hatte. sie hat ganz ehrlich im präteritum gesprochen. das leuchtet mir nicht ein. ich habe ihr gesagt, dass es mir nicht mehr so gut geht, wie direkt nach der entlassung. ich habe ihr gesagt, dass ich gefühlslos bin. gleichgültig. habe ihr erzählt, dass ich die beziehung zu meinem freund einfach so beenden werde ohne ein wimpernzucken.
ich könnte immer anrufen und einen termin vereinbaren, wenn etwas wäre.
der nächste geplante ist in vier wochen.
ich werde mich nicht melden. das weiß ich.
ich will nicht das schreiben, was ich gerade denke. ich will diese gedanken nicht einmal in meinem kopf haben. und ich hasse mich dafür, dass sie doch da sind.
ich will mich rächen. will ihr zeigen, wie krank ich bin. sie ist nicht die erste, von der ich so denke: von einer lehrerin, einer alten therapeutin, meiner psychiaterin und meinem ersten therapeuten. das sind alles menschen, von denen ich zutiefst enttäuscht worden bin.
ist es da nicht klar, dass ich niemandem mehr vertrauen kann, dass ich mich niemandem offenbare? nicht über meine probleme reden kann?
ich hasse dieses leben so sehr.
und morgen werde ich besagte lehrerin im unterricht antreffen, sollte ich nicht arbeiten müssen. falls ich davon überhaupt etwas mitbekommen sollte: ich dissoziiere wieder.
ich kann nicht mehr...
"wieso geht sie schon?"
"weil es ihr nicht gut geht."
"wieso, es geht ihr doch gut?!"
"sie meinte eben schon zu mir, dass sie nicht weiß, ob sie kommt."
"ist denn irgendetwas passiert?"
"nö. wir waren ja die ganze zeit zusammen."
"na toll. dann fängt dieser ganze scheiß also wieder von vorne an!"
sie hallen so laut; tragen ihren teil zu meiner stimmung bei. nicht einmal mit meinen freunden kann ich mehr zusammen sein. ich schaffe es nicht, ihnen gute laune vorzutäuschen, sitze in der ecke und starre bloß durch den raum. die gedanken lassen mich nicht mehr los, sind immer da. genauso wie früher. ich bin wieder an exakt dem gleichen punkt, wie vor einem jahr. depressiv hoch 10 obwohl ich erst seit kurzem entlassen bin. wieder kurz vor anfang der jahrgangsstufe 12. kurz vor den sommerferien. letztes jahr habe ich probiert, mir im urlaub mit meinen mädels die pulsadern aufzuschneiden. was kommt dieses jahr? springe ich diesen sommer vielleicht vom balkon eines zimmers im höchsten stock des hotels? laufe ich einfach immer weiter ins meer, ohne ein ende zu finden? schlucke ich irgendwelche chemikalischen, bulgarischen drogen, die mit ratten gift gestreckt sind? lasse ich mich von einem betrunkenen mann nachts auf einsamer straße mitnehmen und ende in einem dreckigen straßengraben?
ich würde es mir zutrauen.
ich bekomme eine neue therapeutin. ab heute steht es fest. meine noch therapeutin wird mich begleiten, bis ich jemand anderes gefunden habe, doch sie gibt mich irgendwann endgültig ab. es soll eine verhaltenstherapeutin werden. das empfiehlt sie mir. vielleicht nun doch borderline? sie selbst hat den verdacht noch nie ausgesprochen.
das gespräch ansonsten war in ordnung würde ich sagen. gewicht und essen waren nicht thema. obwohl ich fast 4kilo abgenommen habe seit wir uns das letzte mal gesehen haben. ich bin einfach noch immer so fett, dass niemandem auffällt, wie tief ich schon drin stecke, wie krank ich bin, wie sehr meine essstörung einfluss auf mich hat.
meine neuaufnahme an der schule war ebenfalls thema. sie hat allen ernstes, wirklich gesagt:
"die krankheit, die du hattest hört nicht einfach so auf. eine depression kann auch schonmal zwei jahre dauern."
hatte. sie hat ganz ehrlich im präteritum gesprochen. das leuchtet mir nicht ein. ich habe ihr gesagt, dass es mir nicht mehr so gut geht, wie direkt nach der entlassung. ich habe ihr gesagt, dass ich gefühlslos bin. gleichgültig. habe ihr erzählt, dass ich die beziehung zu meinem freund einfach so beenden werde ohne ein wimpernzucken.
ich könnte immer anrufen und einen termin vereinbaren, wenn etwas wäre.
der nächste geplante ist in vier wochen.
ich werde mich nicht melden. das weiß ich.
ich will nicht das schreiben, was ich gerade denke. ich will diese gedanken nicht einmal in meinem kopf haben. und ich hasse mich dafür, dass sie doch da sind.
ich will mich rächen. will ihr zeigen, wie krank ich bin. sie ist nicht die erste, von der ich so denke: von einer lehrerin, einer alten therapeutin, meiner psychiaterin und meinem ersten therapeuten. das sind alles menschen, von denen ich zutiefst enttäuscht worden bin.
ist es da nicht klar, dass ich niemandem mehr vertrauen kann, dass ich mich niemandem offenbare? nicht über meine probleme reden kann?
ich hasse dieses leben so sehr.
und morgen werde ich besagte lehrerin im unterricht antreffen, sollte ich nicht arbeiten müssen. falls ich davon überhaupt etwas mitbekommen sollte: ich dissoziiere wieder.
ich kann nicht mehr...
kettenhund
ich stehe vor meinem kleiderschrank, habe ihn geöffnet, um mich nicht im spiegel ansehen zu müssen. bilder schießen mir in den kopf. photos, auf denen ich 64kilo habe kommen mir in den sinn. diese sind die schlimmsten, denn ich weiß, dass ich dort einen stopp gemacht habe, dass ich eine weile lang zufrieden mit einem bmi von 21 war, dass ich stolz auf die 21 verlorenen kilos war.
ich durchwühle meine klamotten auf der suche nach einem bestimmten kleidungsstück. etwas, das verkörpert, was ich gerne wäre und nicht, was ich bin.
erniedrigung überkommt mich, als ich daran denke, dass ich bloß 100gramm verloren habe und mich die 56kilo festhalten. so muss sich ein kettenhund fühlen. er hat die freiheit vor seiner nase und kann doch nicht ausbrechen.
ich muss zur schule, denn ich habe heute nicht zu arbeiten.
ich sehe ihre blicke vor mir. ihre prüfenden, musternden blicke, wenn ich an ihnen vorbei gehe, die allesamt sagen: VERSAGER!
56,2kilo
bmi 18,56
ich durchwühle meine klamotten auf der suche nach einem bestimmten kleidungsstück. etwas, das verkörpert, was ich gerne wäre und nicht, was ich bin.
erniedrigung überkommt mich, als ich daran denke, dass ich bloß 100gramm verloren habe und mich die 56kilo festhalten. so muss sich ein kettenhund fühlen. er hat die freiheit vor seiner nase und kann doch nicht ausbrechen.
ich muss zur schule, denn ich habe heute nicht zu arbeiten.
ich sehe ihre blicke vor mir. ihre prüfenden, musternden blicke, wenn ich an ihnen vorbei gehe, die allesamt sagen: VERSAGER!
56,2kilo
bmi 18,56
Sonntag, 19. Juni 2011
hurting child
In the middle of the fight,
no one saw the girl,
no one saw the girl,
who thought it was her fault,
didn't know about her pain,
though it was right there.
No one said they cared,
and the burden of the world was put
on a hurting child, hurting child,
who never smiled.
though it was right there.
No one said they cared,
and the burden of the world was put
on a hurting child, hurting child,
who never smiled.
(George Nozuka - Hurting Child)
es fühlt sich an, als wäre mein kopf gefüllt mit nasser, triefender watte. dumpf irgendwie. alles, was ich tue oder tun könnte, erscheint sinnlos. nichts ist von bedeutung. alles ist egal. gleichgültig.
ich bin kalt. leer. herzlos. habe nichts verdient. am wenigsten dieses leben, das ich mir selbst und somit auch anderen kaputt mache.
ich will nicht mehr kämpfen, stark sein. es verändert ja doch nichts.
es geht mir ganz genau so, wie vor dem klinikaufenthalt. wenn ich es könnte, würde ich es beenden. jetzt und hier. alles mit einem mal.
wäre ich vernünftig, würde ich das alles meiner therapeutin morgen erzählen. aber wofür? sie kann es nicht ändern. und ich selbst habe keine kraft dafür.
ich will diese welt doch bloß verlassen, platz schaffen, für einen menschen, der sein leben haben möchte, der darum betteln, flehen würde, anstatt es in die kalten hände des todes zu legen, der es niemals wieder hergeben wird.
gerade eben entstanden. jetzt heißt es: versuchen zu schlafen!
wen es interessiert: es gibt einige neue thinspiration bilder. die obersten sind die neuesten.
fünfhundert zu viel
eine halbe gurke: 26kcal
2 gekochte eier: 144kcal
eine schale salat: 300kcal
_______
470kcal
und es fällt mir wirklich verdammt schwer, nicht ein zweites mal auf die toilette zu stürmen und zu versuchen, mehr als auch nur ein salatblatt aus mir heraus zu bekommen. überhaupt irgendetwas in mir zu behalten ist eine riesige leistung und wenn ich auch noch weiß, dass es fast 500kcal sind, ist das eigentlich undenkbar. zumindestens kann ich behaupten, dass ich um die versuchung von brot, brötchen, nutella usw. herum gekommen bin. was nicht heißen soll, dass diese nahrungsmittel später nicht noch folgen werden..
ich krieche jetzt wieder in mein bett und schnappe mir mein buch. gleich heißt es dann schön baden gehen, damit meine hände ihre lila färbung wieder verlieren und mein körper aufhört, unkontrolliert zu zittern.
morgen habe ich um 16uhr einen termin bei meiner noch therapeutin, denn sie hat am freitag ein telefongespräch mit meiner mutter geführt, dass sie mich abgeben wird. super aussichten. nicht. aber vielleicht werde ich dann endlich einmal ernst genommen.
56,3kilo
bmi 18,60
bilder von gestern abend mit 600gramm mehr (56,9kilo)
2 gekochte eier: 144kcal
eine schale salat: 300kcal
_______
470kcal
und es fällt mir wirklich verdammt schwer, nicht ein zweites mal auf die toilette zu stürmen und zu versuchen, mehr als auch nur ein salatblatt aus mir heraus zu bekommen. überhaupt irgendetwas in mir zu behalten ist eine riesige leistung und wenn ich auch noch weiß, dass es fast 500kcal sind, ist das eigentlich undenkbar. zumindestens kann ich behaupten, dass ich um die versuchung von brot, brötchen, nutella usw. herum gekommen bin. was nicht heißen soll, dass diese nahrungsmittel später nicht noch folgen werden..
ich krieche jetzt wieder in mein bett und schnappe mir mein buch. gleich heißt es dann schön baden gehen, damit meine hände ihre lila färbung wieder verlieren und mein körper aufhört, unkontrolliert zu zittern.
morgen habe ich um 16uhr einen termin bei meiner noch therapeutin, denn sie hat am freitag ein telefongespräch mit meiner mutter geführt, dass sie mich abgeben wird. super aussichten. nicht. aber vielleicht werde ich dann endlich einmal ernst genommen.
56,3kilo
bmi 18,60
bilder von gestern abend mit 600gramm mehr (56,9kilo)
Samstag, 18. Juni 2011
es scheint nirgendwo anzufangen und nirgendwo aufzuhören. es breitet sich in mir aus, jede sekunde ein kleines stückchen mehr, bis es mich eingenommen hat.
ich bin heute wieder richtig depressiv, so, wie schon lange nicht mehr. ich will nicht leben. ich will nicht geliebt werden. ich will nicht kämpfen. ich will nicht jeden moment an essen denken müssen. ich will nicht gesund werden.
ich will einfach nichts mehr. gar nichts. nie wieder.
ich bin heute wieder richtig depressiv, so, wie schon lange nicht mehr. ich will nicht leben. ich will nicht geliebt werden. ich will nicht kämpfen. ich will nicht jeden moment an essen denken müssen. ich will nicht gesund werden.
ich will einfach nichts mehr. gar nichts. nie wieder.
Freitag, 17. Juni 2011
g8, ich komme!
also bin ich wieder an meiner alten schule angemeldet.
werde die 12 wiederholen und somit im g8-system sein, aber was soll's.
wird auf jeden fall ziemlich krass werden, mit fast allen meiner mädels in einem jahrgang. scheiße bauen, bis zum geht nicht mehr.
gleich hole ich meine beste von der schule ab, wir fahren zu ihr nach hause, rauchen uns einen und gehen dann zu zwei stunden bio. das wird ein spaß.
einzelheiten gibt's später vielleicht, obwohl ich das noch nicht weiß. heute abend ist nämlich feuerwehrfest angesagt und ich denke nicht, dass ich zu hause schlafen werde. und wenn doch, werde ich viel zu breit und viel zu betrunken sein, um noch etwas aussagekräftiges zu posten.
neues tiefstgewicht!
56,2kilo
bmi 18,56
noch -600gramm bis ins untergewicht!
don't matter what happens: stay strong!
werde die 12 wiederholen und somit im g8-system sein, aber was soll's.
wird auf jeden fall ziemlich krass werden, mit fast allen meiner mädels in einem jahrgang. scheiße bauen, bis zum geht nicht mehr.
gleich hole ich meine beste von der schule ab, wir fahren zu ihr nach hause, rauchen uns einen und gehen dann zu zwei stunden bio. das wird ein spaß.
einzelheiten gibt's später vielleicht, obwohl ich das noch nicht weiß. heute abend ist nämlich feuerwehrfest angesagt und ich denke nicht, dass ich zu hause schlafen werde. und wenn doch, werde ich viel zu breit und viel zu betrunken sein, um noch etwas aussagekräftiges zu posten.
neues tiefstgewicht!
56,2kilo
bmi 18,56
noch -600gramm bis ins untergewicht!
don't matter what happens: stay strong!
Donnerstag, 16. Juni 2011
eigentlich sollte ich jetzt einen riesigen post schreiben für dich, isa, aber ich bin emotional so abgeschottet, dass ich gar nichts fühle, gar nichts denke. ist wohl einfach nichts mehr von mir übrig geblieben. naja egal.
vielleicht könntest du meinen vorherigen post mal lesen, dann würdest du meine denkweise vielleicht verstehen.
und uns beide vergleichen, natürlich tue ich das. das weißt du. und das machst du auch. automatisch. unterbewusst.
aber in erster linie geht es mir darum, dass ich verdammte angst um dich habe, die ich nicht zulassen kann, die einfach unterdrückt wird. und wenn ich deine zahl kenne, habe ich zumindestens etwas das gefühl, dass ich dir irgendwie helfen kann, weil ich dir ins gewissen reden kann, bevor es zu spät ist. aber anscheinden ist dir das vollkommen gleichgültig.
was soll ich auch anderes erwarten, von einer essgestörten. wir selbst sind der wichtigste mensch in unserem leben. egal, ob wir uns hassen oder lieben, jeder gedanke dreht sich nur um einen selbst. essen oder nicht essen, erbrechen oder nicht erbrechen. dabei wird nicht an andere menschen gedacht, nur an das gewicht, an die kalorien in unserem magen. in dem moment geht es um nichts anderes, als uns selbst. mir ist das bewusst und das soll absolut kein angriff sein. es ist bloß die wahrheit.
vielleicht könntest du meinen vorherigen post mal lesen, dann würdest du meine denkweise vielleicht verstehen.
und uns beide vergleichen, natürlich tue ich das. das weißt du. und das machst du auch. automatisch. unterbewusst.
aber in erster linie geht es mir darum, dass ich verdammte angst um dich habe, die ich nicht zulassen kann, die einfach unterdrückt wird. und wenn ich deine zahl kenne, habe ich zumindestens etwas das gefühl, dass ich dir irgendwie helfen kann, weil ich dir ins gewissen reden kann, bevor es zu spät ist. aber anscheinden ist dir das vollkommen gleichgültig.
was soll ich auch anderes erwarten, von einer essgestörten. wir selbst sind der wichtigste mensch in unserem leben. egal, ob wir uns hassen oder lieben, jeder gedanke dreht sich nur um einen selbst. essen oder nicht essen, erbrechen oder nicht erbrechen. dabei wird nicht an andere menschen gedacht, nur an das gewicht, an die kalorien in unserem magen. in dem moment geht es um nichts anderes, als uns selbst. mir ist das bewusst und das soll absolut kein angriff sein. es ist bloß die wahrheit.
danke, isa, für deinen äußerst aufschlussreichen kommentar unter meinem letzten post. ich weiß selbst, dass ich abhängig bin. und das schon eine ganze weile. aus diesem grund möchte ich ja auch meine therapeutin wechseln.
und im übrigen sind meine depressionen wieder viel, viel schlimmer geworden. ich habe ziemlche nebenwirkungen durch's kiffen: extreme müdigkeit, fresskicks, null-bock einstellung, konzentrationsschwäche, schlechtes kurzzeitgedächtnis, suizidgedanken... und ich weiß, wenn ich mir einen rauche, geht es mir zumindestens für einige stunden gut. die zeit ohne, ist dann allerdings ziemlich, ziemlich schlimm.
ich muss wirklich aufhören. ja okay, aufhören nicht, wenigstens ein bisschen verringern, so dass es jedes mal ein highlight bleibt.
auf jeden fall kann ich sagen, dass mir richtig ekelhaft übel ist, dank der letzten fressattacke, die ich gerade eben beendet habe. ich könnte ohne weiteres auf die tastatur brechen. habe mir gerade noch eine zigarette angezündet und wenn die tot ist, gehe ich zur toilette. ist mir egal, was meine mutter dazu meint. mir ist übertrieben schlecht, das halte ich nicht aus.
es sollte heute eigentlich ein refeed werden, da ich den gestrigen ausgelassen habe, hatte ja am sonntag und montag genug kalorien zu mir genommen. natürlich ist es ausgeartet und die toilette wird ziemlich bunt werden.
man, ich liebe mich selbst so sehr. nicht.
kein mensch ist so armselig, wie ich.
und im übrigen sind meine depressionen wieder viel, viel schlimmer geworden. ich habe ziemlche nebenwirkungen durch's kiffen: extreme müdigkeit, fresskicks, null-bock einstellung, konzentrationsschwäche, schlechtes kurzzeitgedächtnis, suizidgedanken... und ich weiß, wenn ich mir einen rauche, geht es mir zumindestens für einige stunden gut. die zeit ohne, ist dann allerdings ziemlich, ziemlich schlimm.
ich muss wirklich aufhören. ja okay, aufhören nicht, wenigstens ein bisschen verringern, so dass es jedes mal ein highlight bleibt.
auf jeden fall kann ich sagen, dass mir richtig ekelhaft übel ist, dank der letzten fressattacke, die ich gerade eben beendet habe. ich könnte ohne weiteres auf die tastatur brechen. habe mir gerade noch eine zigarette angezündet und wenn die tot ist, gehe ich zur toilette. ist mir egal, was meine mutter dazu meint. mir ist übertrieben schlecht, das halte ich nicht aus.
es sollte heute eigentlich ein refeed werden, da ich den gestrigen ausgelassen habe, hatte ja am sonntag und montag genug kalorien zu mir genommen. natürlich ist es ausgeartet und die toilette wird ziemlich bunt werden.
man, ich liebe mich selbst so sehr. nicht.
kein mensch ist so armselig, wie ich.
suchtverhalten
meine therapeutin hat meine absage eigtl ganz gut aufgefasst. sie war nett, wollte zwar, dass ich der gruppe persönlich sage, dass ich nicht mehr komme, aber ich hab es nicht gemacht. ich soll einen einzeltermin vereinbaren und werde mir eine neue therapeutin suchen, weil ich merke, dass die drogen mich kaputt machen. ich kann nicht mehr ohne. nicht einen einzigen tag. wenn ich morgens aufstehe, geht mein erster gedanken an mein gewicht und mein zweiter an gras. auch gleich werde ich wieder einen rauchen. bei der tochter, meiner (noch) therapeutin. das ganze ist so unglaublich skurril und es geht mir nicht gut mit dem gedanken, bei ihr zu hause zu sein, denn ich habe ein schlechtes gewissen. aber naja, ich will mir den kopf zu dröhnen, die gedanken ausblenden, die stimmen verschwiden lassen. also geht es nicht anders.
danke, paradise, für deinen kommentar zu einem alten post vom september 2010.
mit diesen 62kilo habe ich mich so gut gefühlt! das war zu der zeit mein tiefstgewicht und ich war fest davon überzeugt, dass ich eine bessere figur habe, als mit 85kilo. gerade eben stand ich vor dem spiegel, mit 56,9kilo, bmi 18,79, und das einzige, was ich sehe, ist FETT. noch 1300gramm und ich bin im untergewicht.
müsste man dann nicht eigentlich endlich mal dünn sein..?
datum auf den unteren beiden photos stimmt nicht. sind von heute!
drogensucht?
drohende magersucht?
ich habe keine ahnung.
danke, paradise, für deinen kommentar zu einem alten post vom september 2010.
mit diesen 62kilo habe ich mich so gut gefühlt! das war zu der zeit mein tiefstgewicht und ich war fest davon überzeugt, dass ich eine bessere figur habe, als mit 85kilo. gerade eben stand ich vor dem spiegel, mit 56,9kilo, bmi 18,79, und das einzige, was ich sehe, ist FETT. noch 1300gramm und ich bin im untergewicht.
müsste man dann nicht eigentlich endlich mal dünn sein..?
datum auf den unteren beiden photos stimmt nicht. sind von heute!
drogensucht?
drohende magersucht?
ich habe keine ahnung.
Mittwoch, 15. Juni 2011
nach vier stunden schlaf warte ich mit frisch gemachten nägeln und einer zigarette in der hand darauf, dass ich ungestört ins badezimmer kann, um die waage zu betreten, ohne dass mir dabei meine mutter oder meine schwester über die schulter gucken.
in genau zehn minuten muss ich los und ich sitze hier in jogginghose und bin komplett ungeschminkt.
in genau zehn minuten muss ich los und ich sitze hier in jogginghose und bin komplett ungeschminkt.
Dienstag, 14. Juni 2011
Verlustangst. Bitte kommentieren!
"Wenn du magersüchtig bist, bist du auch nicht glücklicher!"
das. exakt das ist der springende punkt. entweder ist das jetzt vollkommener schwachsinn, weil ich ziemlich breit bin oder es ist die auflösung einer ursache meiner probleme. ich weiß verdammt nochmal, dass ich nicht glücklicher, zufriedener mit mir sein werde, ich weiß, was es bedeutet magersucht zu haben, dafür kenne ich nun wirklich genug anorektikerinnen. ich hatte von anfang an nicht vor, glücklicher zu werden. alles, was mich in meinem leben irgendwie glücklich stellen könnte, lehne ich ab, zerstöre ich. wenn meine mutter mich in den arm nimmt, weil sie sich freut, dass es mir wieder 'so gut' geht, stehe ich stocksteif da, lege meine arme aus gefälligkeit um ihre schultern und schaue genervt im raum umher. sie ist in diesem moment einfach nur froh, mich noch zu haben und will diese gefühle mit mir teilen, aber es kommt nichts bei mir an, ich verdränge, unterdrücke jegliche echten positiven gefühle, weil ich angst vor dem verlassen werden habe.
ich klammere mich nicht an andere menschen, sondern lasse ihnen immer und immer mehr freiraum, zerstöre vielleicht sogar mit voller absicht unsere verbindung. ich kapsele mich sehr schnell gefühlsmäßig ab, bis ich schließlich die andere person verlasse, bevor ich von demjenigen verlassen werde. freundschaften, beziehungen, tiere, sport bekanntschaften.
wenn ich jetzt gerade in diesem moment an meinen freund denke, wüsste ich nicht, was ich zu ihm schreiben soll. ich glaube, ich bin emotional schon komplett abgeschottet und werde irgendetwas tun, was ihn umhaut, bis aufs tiefste verletzt.
ich weiß, dass ich glücklich sein könnte, dass mein leben für mich selbst schöner sein könnte, aber ich lasse es einfach nicht zu.
das gefühl "glücklich zu sein" macht mir wirklich angst. ich will nicht glücklich sein. ich darf nicht glücklich sein. ich weiß doch gar nicht mehr, wie das geht! glücklich sein und meine krankheiten aufgeben?
meine diagnosen sind meine freunde, meine wegbegleiter, meine führung, mein start und mein ziel. ohne meine krankheiten bin ich nichts mehr. ohne war ich noch nie etwas.
ich liebe meine krankheiten, ich verehre sie. ich würde mit ihnen bis in den tod gehen, nur damit ich sie nicht aufgeben muss, nur, damit sie mich nicht verlassen.
krass.
ich bin übertrieben krass. find ich gerade mal ziemlich cool von mir, dass ich das rausgefunden und analysiert habe. vielleicht ist es auch vollkommen unverständlich. egal. ich weiß, was ich meine.
uuhh. zwei joints geraucht und 250kcal in form von salat zu mir genommen. 8 stunden gearbeitet, 70min spazieren gewesen.
ich hoffe doch sehr, dass die zahl morgen wieder einigermaßen akzeptabel ausfällt. morgen ist mittwoch. gruppentherapie. dann sitzen mir wieder 1,5 stunden lang, 38kilo entgegen.
das. exakt das ist der springende punkt. entweder ist das jetzt vollkommener schwachsinn, weil ich ziemlich breit bin oder es ist die auflösung einer ursache meiner probleme. ich weiß verdammt nochmal, dass ich nicht glücklicher, zufriedener mit mir sein werde, ich weiß, was es bedeutet magersucht zu haben, dafür kenne ich nun wirklich genug anorektikerinnen. ich hatte von anfang an nicht vor, glücklicher zu werden. alles, was mich in meinem leben irgendwie glücklich stellen könnte, lehne ich ab, zerstöre ich. wenn meine mutter mich in den arm nimmt, weil sie sich freut, dass es mir wieder 'so gut' geht, stehe ich stocksteif da, lege meine arme aus gefälligkeit um ihre schultern und schaue genervt im raum umher. sie ist in diesem moment einfach nur froh, mich noch zu haben und will diese gefühle mit mir teilen, aber es kommt nichts bei mir an, ich verdränge, unterdrücke jegliche echten positiven gefühle, weil ich angst vor dem verlassen werden habe.
ich klammere mich nicht an andere menschen, sondern lasse ihnen immer und immer mehr freiraum, zerstöre vielleicht sogar mit voller absicht unsere verbindung. ich kapsele mich sehr schnell gefühlsmäßig ab, bis ich schließlich die andere person verlasse, bevor ich von demjenigen verlassen werde. freundschaften, beziehungen, tiere, sport bekanntschaften.
wenn ich jetzt gerade in diesem moment an meinen freund denke, wüsste ich nicht, was ich zu ihm schreiben soll. ich glaube, ich bin emotional schon komplett abgeschottet und werde irgendetwas tun, was ihn umhaut, bis aufs tiefste verletzt.
ich weiß, dass ich glücklich sein könnte, dass mein leben für mich selbst schöner sein könnte, aber ich lasse es einfach nicht zu.
das gefühl "glücklich zu sein" macht mir wirklich angst. ich will nicht glücklich sein. ich darf nicht glücklich sein. ich weiß doch gar nicht mehr, wie das geht! glücklich sein und meine krankheiten aufgeben?
meine diagnosen sind meine freunde, meine wegbegleiter, meine führung, mein start und mein ziel. ohne meine krankheiten bin ich nichts mehr. ohne war ich noch nie etwas.
ich liebe meine krankheiten, ich verehre sie. ich würde mit ihnen bis in den tod gehen, nur damit ich sie nicht aufgeben muss, nur, damit sie mich nicht verlassen.
krass.
ich bin übertrieben krass. find ich gerade mal ziemlich cool von mir, dass ich das rausgefunden und analysiert habe. vielleicht ist es auch vollkommen unverständlich. egal. ich weiß, was ich meine.
uuhh. zwei joints geraucht und 250kcal in form von salat zu mir genommen. 8 stunden gearbeitet, 70min spazieren gewesen.
ich hoffe doch sehr, dass die zahl morgen wieder einigermaßen akzeptabel ausfällt. morgen ist mittwoch. gruppentherapie. dann sitzen mir wieder 1,5 stunden lang, 38kilo entgegen.
planen ist alles
also eins kann ich euch sagen: es gibt heute keine gewichtsangabe. die letzten beiden tage habe ich einfach nur durchgefressen und danach erbrochen. mehrere male am tag. und jeder tag hat damit geendet, dass ich nachts noch in der küche stand und alles in mich geschaufelt habe, was da war und mich mit bauchschmerzen und übelkeit ins bett gelegt habe. so wünscht man sich das doch, oder etwa nicht?
8 stunden arbeiten geht auf jeden fall ziemlich klar, ohne einen bissen nahrung und (fast) ohne kalorien. der löffel zucker muss allerdings in den kaffee. irgendwie bin ich schon seit langem zu doof, süßstoff anzuschaffen. eben war ich sogar noch spazieren mit meinem hund (knapp 40min -> ca. -120kcal), obwohl mein kreisluaf wirklich verrückt spielt.
heute abend werde ich zum ersten mal seit langem überlegt handeln, anstatt meinen impulsen nachzugehen: mein salat, der die einzige kalorienzufuhr für heute sein soll, wird zu meiner besten freundin mitgenommen und bei einer FA durch's kiffen, gegessen. anstatt einfach irgendetwas in mich rein zu fressen, setze ich mir ein limit, plane alles genau durch, schreibe mir eine notiz und drucke neue thinspiration bilder für mein portmonée aus.
was ein plan. wenn das nicht klappt, muss ich wohl oder übel komplett aufhören zu kiffen.
8 stunden arbeiten geht auf jeden fall ziemlich klar, ohne einen bissen nahrung und (fast) ohne kalorien. der löffel zucker muss allerdings in den kaffee. irgendwie bin ich schon seit langem zu doof, süßstoff anzuschaffen. eben war ich sogar noch spazieren mit meinem hund (knapp 40min -> ca. -120kcal), obwohl mein kreisluaf wirklich verrückt spielt.
heute abend werde ich zum ersten mal seit langem überlegt handeln, anstatt meinen impulsen nachzugehen: mein salat, der die einzige kalorienzufuhr für heute sein soll, wird zu meiner besten freundin mitgenommen und bei einer FA durch's kiffen, gegessen. anstatt einfach irgendetwas in mich rein zu fressen, setze ich mir ein limit, plane alles genau durch, schreibe mir eine notiz und drucke neue thinspiration bilder für mein portmonée aus.
was ein plan. wenn das nicht klappt, muss ich wohl oder übel komplett aufhören zu kiffen.
Montag, 13. Juni 2011
Sonntag, 12. Juni 2011
erinnerungen
dieses wochenende wird für ewig in erinnerung bleiben. und es ist noch nicht vorbei! wenn ich morgen noch in der lage dazu sein sollte, irgendetwas anderes zu tun, als zu schlafen, habe ich was falsch gemacht.
gestern waren wir auf einer hausparty und ich habe gesoffen wie ein loch. danach noch zu meiner besten freundin nach hause und einen geraucht.
leider weiß ich absolut nichts mehr von der nacht. aber ich hatte auf jeden fall viel spaß.
ich sehe aus, als hätte ich einen unfall gehabt: mein rechter fuß ist übersäht mit pflastern und um meinen linken prankt ein wunderbarer, weißer verband, der kaum auffällt in ballerinas..
das sind momente, die mich prägen, moente, die unvergesslich sind. erinnerungen, die zu schön sind, um sie nicht für immer bei mir zu behalten. doch sie werden verblassen und irgendwann werde ich mich nur noch schemenhaft daran erinner können, denn die zeit dreht sich weiter, unaufhaltsam.
wieder auf meinem tiefstgewicht! es läuft und ich werde erst aufhören, wenn ich auf meinem zielgewicht bin.
56,8kilo
bmi 18,76
gestern waren wir auf einer hausparty und ich habe gesoffen wie ein loch. danach noch zu meiner besten freundin nach hause und einen geraucht.
leider weiß ich absolut nichts mehr von der nacht. aber ich hatte auf jeden fall viel spaß.
ich sehe aus, als hätte ich einen unfall gehabt: mein rechter fuß ist übersäht mit pflastern und um meinen linken prankt ein wunderbarer, weißer verband, der kaum auffällt in ballerinas..
das sind momente, die mich prägen, moente, die unvergesslich sind. erinnerungen, die zu schön sind, um sie nicht für immer bei mir zu behalten. doch sie werden verblassen und irgendwann werde ich mich nur noch schemenhaft daran erinner können, denn die zeit dreht sich weiter, unaufhaltsam.
wieder auf meinem tiefstgewicht! es läuft und ich werde erst aufhören, wenn ich auf meinem zielgewicht bin.
56,8kilo
bmi 18,76
Samstag, 11. Juni 2011
exzessives feiern
okay. ganz ruhig.
die letzte nacht war exzessiv. sehr sogar. ich habe ziemlich viel alkohol getrunken und am ende auch noch gekifft. ich war noch nie so gut drauf, glaube ich. außer in manischen phasen bei akuter suizidalität. aber das lassen wir einfach mal.
mir fehlt wieder die erinnerung an einige stunden, aber das ist egal. das, was ich noch weiß, reicht auch.
heute morgen um 6:30Uhr im bett gewesen. übrig geblieben ist außerdem ein dicker, blauer knöchel und schmerzen. irgendwie hab ich meinen fuß aus versehen gegen eine mauer gehauen. naja, passiert. man muss immer mit kleinen rückschlägen rechnen.
was mich aber wirklich nervt ist, dass ich nur so wenig abgenommen habe. gestern abend hatte ich eine FA, bevor ich zu meiner besten freundin gefahren bin und habe erbrochen. wäre das nicht gewesen, wäre ich jetzt sicher unter 57kilo. bis morgen schaffe ich das!
57,2kilo
bmi 18,89
die letzte nacht war exzessiv. sehr sogar. ich habe ziemlich viel alkohol getrunken und am ende auch noch gekifft. ich war noch nie so gut drauf, glaube ich. außer in manischen phasen bei akuter suizidalität. aber das lassen wir einfach mal.
mir fehlt wieder die erinnerung an einige stunden, aber das ist egal. das, was ich noch weiß, reicht auch.
heute morgen um 6:30Uhr im bett gewesen. übrig geblieben ist außerdem ein dicker, blauer knöchel und schmerzen. irgendwie hab ich meinen fuß aus versehen gegen eine mauer gehauen. naja, passiert. man muss immer mit kleinen rückschlägen rechnen.
was mich aber wirklich nervt ist, dass ich nur so wenig abgenommen habe. gestern abend hatte ich eine FA, bevor ich zu meiner besten freundin gefahren bin und habe erbrochen. wäre das nicht gewesen, wäre ich jetzt sicher unter 57kilo. bis morgen schaffe ich das!
57,2kilo
bmi 18,89
Freitag, 10. Juni 2011
18,99
"weißt du was? du siehst aus wie eine knochige magersüchtige. genau so. wie viel wiegst du? 55kilo? 56kilo? "
schön wär's, denke ich mir bloß.
"bitte was? niemals im leben."
"genau so beginnt magersucht."
danke, unterbewusstsein, dass ich immer wieder von meinen problemen träume. gras, schnitte, essen. alles kam darin vor. liebe? ja, vielleicht auch das. ich weiß es nicht.
aber eins kann ich euch mit sicherheit sagen: so fett, wie ich bin, bin ich sicherlich nicht auf dem weg in die magersucht und schon gar nicht bereits drin.
57,5kilo
bmi 18,99
eben sind etwa zehn photos entstanden. und ich traue mich nur dieses eine hier zu posten. iihh, baah.
schön wär's, denke ich mir bloß.
"bitte was? niemals im leben."
"genau so beginnt magersucht."
danke, unterbewusstsein, dass ich immer wieder von meinen problemen träume. gras, schnitte, essen. alles kam darin vor. liebe? ja, vielleicht auch das. ich weiß es nicht.
aber eins kann ich euch mit sicherheit sagen: so fett, wie ich bin, bin ich sicherlich nicht auf dem weg in die magersucht und schon gar nicht bereits drin.
57,5kilo
bmi 18,99
eben sind etwa zehn photos entstanden. und ich traue mich nur dieses eine hier zu posten. iihh, baah.
Donnerstag, 9. Juni 2011
schule hin, schule her..
ich stehe vor meiner alten schule, rauche genüsslich eine zigarette im nichtraucherbereich. es kann mir egal sein, denn ich werde sowieso nicht an diese schule zurückkehren. dachte ich. bis jetzt.ich bin komplett durcheinander, überlege, doch weiterhin mein abitur anzustreben. ich habe bereits ein jahr verloren durch meine krankheit, habe schon ein jahr lang nicht das gegeben, was möglich war.
ich wäre zur gleichen zeit, wie meine freunde mit der schule fertig, doch ich hätte nur mein fachabi, während sie ihr abi in der tasche haben. ihnen stehen jegliche wege in deutschland offen, mir nicht.
doch es wäre der doppeljahrgang, doppelt so viele abiturienten auf die gleiche anzahl studien- und ausbildungsplätze.
wenn ich morgen nicht arbeiten muss, hab wieder einmal bereitschaft, werde ich versuchen, mit meinem ehemaligen schulleiter zu sprechen. meine mutter hat schon meine ehemalige stufenleiterin angerufen und die meinte, es wäre absolut gar kein problem mich wieder aufzunehmen, obwohl ich schon eine weile abgemeldet bin.
mal sehen. keine ahnung. kein platz zum denken in meinem kopf.
plötzlich sehe ich sie. sie sieht wundervoll aus. ihre haare sind noch immer so lang, wie früher, ihr stil hat sich kein bisschen verändert. und das ist gut so! sie kommt auf mich zu, umarmt mich herzlich. doch ich traue meinen augen nicht. sie hat abgenommen. einiges. sie sieht so wunderbar dünn aus, frei. ihre jeansjacke, ihre sonnenbrille und nie zu vergessen: schwarze chucks. es passt alles. das ist sie. diejenige, die mich versteht und zu mir hält, hier, im wahren leben.
ich bewundere ihre figur, passe auf, dass sie es nicht bemerkt. wir beide geben sätze von uns, die den anderen vor dem magerwahn warnen sollen, doch eigentlich wissen wir, dass wir trotzdem weiter abnehmen wollen. ich kann weiter abnehmen, aber sie sollte nicht noch mehr abnehmen. sie ist perfekt, ganz genau so, wie sie ist.
danke, T.
marina ist endlich wieder zu hause! nach 8 langen tagen in der klinik, hat sie mich eben wieder angeschrieben. sie ist entlassen worden. ich habe mich so unglaublich gefreut, wieder von ihr zu hören, habe so viele male an sie gedacht und für sie gehofft, dass alles besser wird. ich weiß nicht, wie ich es ohne sie aushalten soll, wenn sie wirklich eine stationäre therapie macht.
heute wenig gegessen. salta und eben noch einen apfel und zwei möhren fertig gemacht.
dazu zwei joints. deswegen auch der nächtliche snack. FRESSDRANG! gestern habe ich ihm nachgegeben und alles in mich rein gefressen, was es gab. später dann über der toilette gehangen mit der angst im nacken, meine mutter wacht auf und erwischt mich. natürlich hat es unter diesem druck nicht geklappt und ich musste die last weiterhin in meinem magen rumschleppen.
deswegen auch wieder 58,5kilo. super gemacht! wäre ja nicht so, als würdest du schon seit wochen versuchen unter die 58kilo zu kommen und endlich die untergewichtsgrenze bei 55,6kilo zu erreichen..
ich wäre zur gleichen zeit, wie meine freunde mit der schule fertig, doch ich hätte nur mein fachabi, während sie ihr abi in der tasche haben. ihnen stehen jegliche wege in deutschland offen, mir nicht.
doch es wäre der doppeljahrgang, doppelt so viele abiturienten auf die gleiche anzahl studien- und ausbildungsplätze.
wenn ich morgen nicht arbeiten muss, hab wieder einmal bereitschaft, werde ich versuchen, mit meinem ehemaligen schulleiter zu sprechen. meine mutter hat schon meine ehemalige stufenleiterin angerufen und die meinte, es wäre absolut gar kein problem mich wieder aufzunehmen, obwohl ich schon eine weile abgemeldet bin.
mal sehen. keine ahnung. kein platz zum denken in meinem kopf.
plötzlich sehe ich sie. sie sieht wundervoll aus. ihre haare sind noch immer so lang, wie früher, ihr stil hat sich kein bisschen verändert. und das ist gut so! sie kommt auf mich zu, umarmt mich herzlich. doch ich traue meinen augen nicht. sie hat abgenommen. einiges. sie sieht so wunderbar dünn aus, frei. ihre jeansjacke, ihre sonnenbrille und nie zu vergessen: schwarze chucks. es passt alles. das ist sie. diejenige, die mich versteht und zu mir hält, hier, im wahren leben.
ich bewundere ihre figur, passe auf, dass sie es nicht bemerkt. wir beide geben sätze von uns, die den anderen vor dem magerwahn warnen sollen, doch eigentlich wissen wir, dass wir trotzdem weiter abnehmen wollen. ich kann weiter abnehmen, aber sie sollte nicht noch mehr abnehmen. sie ist perfekt, ganz genau so, wie sie ist.
danke, T.
marina ist endlich wieder zu hause! nach 8 langen tagen in der klinik, hat sie mich eben wieder angeschrieben. sie ist entlassen worden. ich habe mich so unglaublich gefreut, wieder von ihr zu hören, habe so viele male an sie gedacht und für sie gehofft, dass alles besser wird. ich weiß nicht, wie ich es ohne sie aushalten soll, wenn sie wirklich eine stationäre therapie macht.
heute wenig gegessen. salta und eben noch einen apfel und zwei möhren fertig gemacht.
dazu zwei joints. deswegen auch der nächtliche snack. FRESSDRANG! gestern habe ich ihm nachgegeben und alles in mich rein gefressen, was es gab. später dann über der toilette gehangen mit der angst im nacken, meine mutter wacht auf und erwischt mich. natürlich hat es unter diesem druck nicht geklappt und ich musste die last weiterhin in meinem magen rumschleppen.
deswegen auch wieder 58,5kilo. super gemacht! wäre ja nicht so, als würdest du schon seit wochen versuchen unter die 58kilo zu kommen und endlich die untergewichtsgrenze bei 55,6kilo zu erreichen..
Mittwoch, 8. Juni 2011
welcome home
(Radical Faces - Welcome Home)
die reise, die ich angetreten bin, ist scheinbar endlos. egal, wie weit ich nach vorne blicke, ich finde kein ende, finde keinen ausweg. ich bleibe stehen. atme. beobachte die weißen wolken, die unendlich leicht davon schweben. zu neuen ufern, neuen tagen, neuen leben.
ich drehe mich um, langsam. hoffe, flehe, einen weggefährten zu entdecken, doch alles was ich sehe ist in schwarzes licht getaucht. "vergangen und vergesssen.", haucht der wind, der mir durch die haare weht. die startlinie ist so weit entfernt, dass ich sie nicht einmal mehr erahnen kann.
ich weiß nicht, welche richtung die richtige ist, welche die einfache und welche die feige, doch ich weiß, dass mein weg kein ziel hat, dass ich niemals irgendwo ankommen werde. und genau das ist es, was ich möchte: ankommen. zu hause. an einem ort, der wie für mich geschaffen ist.
ich möchte willkommen gehießen werden, von warmen armen gehalten werden, die nicht nur meinen körper, sondern vor allem mein herz auftauen. ich möchte frieden schließen können mit mir selbst, zufrieden sein, lachen können, jeden neuen tag mit einer leichtigkeit begrüßen, wie es sonst nur kinder können.
was falsch und richtig, was wahr und unwahr ist, habe ich schon längst vergessen.
ich scließe die augen. warte. auf irgendetwas oder irgendjemanden, der mir mein leben abnimmt, die last von mir entfernt und mich einfach mit sich nimmt. in eine andere welt, eine bessere, eine leichtere.
ich blicke auf den boden, ein kalter schauer jagt mir über den rücken.
ich kenne die antworten, auf meine stumen forderungen. ich kenne sie alle. sie sind mir jede einzelne sekunde bewusst und doch will ich sie nicht akzeptieren.
ich gehe weiter. langsam. wage es nicht, meinen kopf zu heben und die leere, die eintönigkeit vor mir zu betrachten.
ich jage gedanken aus meinem kopf, die sagen, ich müsse ausbrechen, meinen eigenen weg suchen und diesen beschreiten, denn der wille, endlich glücklich zu sein, liegt so weit von mir entfernt, dass es unmöglich erscheint. der einzige weg, der mir logisch erscheint, ist der, den ich bereits angetreten bin.
leicht = dünn = glücklich = frei.
willkommen zu hause, engel.
what happened?
57,7kilo (-300gramm, trotz FA und dank erbrechen)
bmi 19,06
ich habe angst um meine schwester.
seit zwei tagen liegt sie im bett, klagt über schwindel, schwarz werden vor augen, appetitlosigkeit, zittern, heulkrämpfen, schweren armen und beinen und unerträglichen kopfschmerzen, bei denen sie glaubt, ihr kopf würde platzen, zerspringen. unser hausarzt hat ihr bromazepam, ein benzodiazepin, verschrieben und damit pumpt sie sich die letzten stunden schon zu. zu helfen scheint das alles nichts. außerdem habe ich das gefühl, dass sie leichte wahnvorstellungen hat, denn sie wollte etwas trinken und hat wie wild geschrien, dass ihre flasche weg sei, dabei stand sie direkt neben ihr.
ich hab keine ahnung, was da los ist. sie verlässt ihr bett nicht mehr, weil sie zu starke schmerzen hat. ich habe ihr meinen kasettenrekorder gebracht und eine bibi blocksberg cd eingelegt. vielleicht wird ihr das helfen. wenn es nicht besser wird, fahren wir gleich ins krankenhaus.
sie war nie diejenige, die mit psychischen krankheiten zu tun hatte, es ging immer um mich. jegliche sorgen drehten sich um mich. jegliche angst und hilflosigkeit betrafen mich. und jetzt heißt es vom arzt "stress- und angstbedingt". was soll man davon halten? sie ist diejenige, die ihr leben ohne nachzudenken angeht, diejenige, die isst, es genießt und sich über ein paar kilos zu viel keine sorgen macht. sie ist diejenige, die gerne lebt und spaß daran hat.
was ist nur los?
zum ersten mal, verstehe ich, was es, was ich meiner familie angetan habe. diese hilflosigkeit um einen anderen menschen. bei mir selbst kann ich es gut vertragen, aber bei meiner schwester...?
bmi 19,06
ich habe angst um meine schwester.
seit zwei tagen liegt sie im bett, klagt über schwindel, schwarz werden vor augen, appetitlosigkeit, zittern, heulkrämpfen, schweren armen und beinen und unerträglichen kopfschmerzen, bei denen sie glaubt, ihr kopf würde platzen, zerspringen. unser hausarzt hat ihr bromazepam, ein benzodiazepin, verschrieben und damit pumpt sie sich die letzten stunden schon zu. zu helfen scheint das alles nichts. außerdem habe ich das gefühl, dass sie leichte wahnvorstellungen hat, denn sie wollte etwas trinken und hat wie wild geschrien, dass ihre flasche weg sei, dabei stand sie direkt neben ihr.
ich hab keine ahnung, was da los ist. sie verlässt ihr bett nicht mehr, weil sie zu starke schmerzen hat. ich habe ihr meinen kasettenrekorder gebracht und eine bibi blocksberg cd eingelegt. vielleicht wird ihr das helfen. wenn es nicht besser wird, fahren wir gleich ins krankenhaus.
sie war nie diejenige, die mit psychischen krankheiten zu tun hatte, es ging immer um mich. jegliche sorgen drehten sich um mich. jegliche angst und hilflosigkeit betrafen mich. und jetzt heißt es vom arzt "stress- und angstbedingt". was soll man davon halten? sie ist diejenige, die ihr leben ohne nachzudenken angeht, diejenige, die isst, es genießt und sich über ein paar kilos zu viel keine sorgen macht. sie ist diejenige, die gerne lebt und spaß daran hat.
was ist nur los?
zum ersten mal, verstehe ich, was es, was ich meiner familie angetan habe. diese hilflosigkeit um einen anderen menschen. bei mir selbst kann ich es gut vertragen, aber bei meiner schwester...?
Dienstag, 7. Juni 2011
ein tag, zwei tage
ich kann es alle szurückverfolgen: gemüse, obst, chips, schokolade, kekse, eis. alles schwimmt vor mir in der toilette, die sich stetig füllt. ich sollte angewidert sein von mir selbst, ich sollte mich ekelig fühlen, widerwärtig. aber ich freue mich, dass ich mich selbst wieder einmal ausgetrickst habe und wenigstens die meisten kalorien wieder aus mir raus sind. wenn ich morgen nicht arbeiten muss, vertraue ich mal wieder auf die kraft des midro tees. ich habe es einfach wieder versaut. ein tag hungern folgt auf zwei tage fressen (mit oder ohne erbrechen). ein tag mit einer kleineren zahl folgt auf zwei mit einer größeren. ein tag mit stolz und leichtigkeit folgt auf zwei, an denen ich mich selbst hasse und alles dafür tue, damit es noch schlimmer wird.
ich weiß nicht, wo das enden soll. ich würde gerne nicht mehr essen können, ich würde es lieben, meinen dünnen körper im spiegel zu betrachten und zu wissen, dass ich offiziell untergewichtig bin.
aber immer wieder kommen mir diese verdammten drogen in die quere. ich möchte nicht aufhören zu kiffen, aber ich muss einsehen, dass ich psychisch von dem zeug abhängig bin. heute habe ich bereits zwei joints geraucht, vielleicht kommt gleich noch ein dritter hinzu. gestern waren es ebenfalls zwei, vorgestern nur einer. aber in der letzten woche war ich jeden tag breit. und das nicht nur einmal!
ich habe einfach absolut keine lust mehr.
ich habe kraft und ich könnte sie einsetzen, damit es mir besser geht, aber im moment macht es mir viel zu sehr spaß, sie gegen mich einzusetzen und meinen selbsthass immer weiter zu fördern.
ich will nicht zugenommen haben.
obwohl genau das mir die erlaubnis geben würde, mich selbst weiter fertig zu machen.
ach keine ahnung.
ich geh mir einen rauchen, dann denke ich darüber nicht mehr nach.
beim spazieren gehen mit meinem hund heute nachmittag. naja, ne. sag ich jetzt mal nichts zu..
ich weiß nicht, wo das enden soll. ich würde gerne nicht mehr essen können, ich würde es lieben, meinen dünnen körper im spiegel zu betrachten und zu wissen, dass ich offiziell untergewichtig bin.
aber immer wieder kommen mir diese verdammten drogen in die quere. ich möchte nicht aufhören zu kiffen, aber ich muss einsehen, dass ich psychisch von dem zeug abhängig bin. heute habe ich bereits zwei joints geraucht, vielleicht kommt gleich noch ein dritter hinzu. gestern waren es ebenfalls zwei, vorgestern nur einer. aber in der letzten woche war ich jeden tag breit. und das nicht nur einmal!
ich habe einfach absolut keine lust mehr.
ich habe kraft und ich könnte sie einsetzen, damit es mir besser geht, aber im moment macht es mir viel zu sehr spaß, sie gegen mich einzusetzen und meinen selbsthass immer weiter zu fördern.
ich will nicht zugenommen haben.
obwohl genau das mir die erlaubnis geben würde, mich selbst weiter fertig zu machen.
ach keine ahnung.
ich geh mir einen rauchen, dann denke ich darüber nicht mehr nach.
beim spazieren gehen mit meinem hund heute nachmittag. naja, ne. sag ich jetzt mal nichts zu..
ich will MEHR sein.
hutmacher zu alice: "du hast dein mehr sein verloren."
ich stehe heute morgen vollkommen umsonst auf, denn ich habe bereitschaftsdienst. aber ich bin nicht angerufen worden, ich muss nicht zur arbeit. ich habe schon genug kaffee intus, dass ich die nächsten stunden nicht schlafen werde.
das mädchen, das ich gestern betreut habe, bekommt übrigens ein medikament gegen ihre krampfanfälle: ergenyl, 200mg. bis vor ca. 3 monaten habe ich das ebenfalls genommen. zwar in höherer dosis (900mg), aber im vergleich ist das schon ziemlich krass, was dieses kleine kind bekommt.
heute morgen waren es 58,0kilo, damit wären wir wieder bei einem bmi von 19,16. naja, besser als nichts. durch Rock am Ring habe ich ein wenig zugenommen, aber das ist jetzt wieder raus aus meinem körper.
später gibts vielleicht einen tiefgründigeren post. jetzt lege ich mich erstmal ins bett, gucke "vincent will meer" und versuche irgendwie zu schlafen.
zur abwechslung gibt es sogar mal wieder ein photo von mir. nikotin und koffein. heute morgen, während ich auf den anruf meiner arbeitgeberin gewartet habe.
szene aus "Vincent will Meer", die ich gerade in diesem augenblick gesehen habe.
"wieso isst'n du nichts?"
"was?"
"bei mir ist das hirn kaputt, aber du musst doch einfach nur was essen!"
"das ist nicht so einfach."
"warum?"
"weil ich vielleicht nicht essen will? das musst du nicht verstehen."
"wenn du kiffst, betäubst du die schmerzen, alex."
"welche schmerzen?"
"die der selbsthass erzeugt, sagt die dr. rose."
ich stehe heute morgen vollkommen umsonst auf, denn ich habe bereitschaftsdienst. aber ich bin nicht angerufen worden, ich muss nicht zur arbeit. ich habe schon genug kaffee intus, dass ich die nächsten stunden nicht schlafen werde.
das mädchen, das ich gestern betreut habe, bekommt übrigens ein medikament gegen ihre krampfanfälle: ergenyl, 200mg. bis vor ca. 3 monaten habe ich das ebenfalls genommen. zwar in höherer dosis (900mg), aber im vergleich ist das schon ziemlich krass, was dieses kleine kind bekommt.
heute morgen waren es 58,0kilo, damit wären wir wieder bei einem bmi von 19,16. naja, besser als nichts. durch Rock am Ring habe ich ein wenig zugenommen, aber das ist jetzt wieder raus aus meinem körper.
später gibts vielleicht einen tiefgründigeren post. jetzt lege ich mich erstmal ins bett, gucke "vincent will meer" und versuche irgendwie zu schlafen.
zur abwechslung gibt es sogar mal wieder ein photo von mir. nikotin und koffein. heute morgen, während ich auf den anruf meiner arbeitgeberin gewartet habe.
ich will mein handy auf meinen beinen ablegen, sehe nicht hin, ziehe an meiner zigarette. doch mein handy fällt auf den boden, durch die lücke zwischen meinen beinen und das, obwohl meine knie aneinander sind. sie treffen sich einfach nicht mehr.
szene aus "Vincent will Meer", die ich gerade in diesem augenblick gesehen habe.
"wieso isst'n du nichts?"
"was?"
"bei mir ist das hirn kaputt, aber du musst doch einfach nur was essen!"
"das ist nicht so einfach."
"warum?"
"weil ich vielleicht nicht essen will? das musst du nicht verstehen."
"wenn du kiffst, betäubst du die schmerzen, alex."
"welche schmerzen?"
"die der selbsthass erzeugt, sagt die dr. rose."
Montag, 6. Juni 2011
zucker, zucker.
ich war heute vor- und nachmittag arbeiten, hatte ein mädchen, was ich schon einmal einen tag über hatte. es war ganz gut. zumindestens hat sie nicht geweint und das ist ja schon mal etwas.
ein mädchen und ein junge feiern ihren geburtstag. es gibt brötchen und selbst gebackenen kuchen. natürlich möchte sie, dass ich davon probiere, aber ich lehne dankend ab. die erzieherin begutachten mich mit seltsamen blicken aber ich tue so, als hätte ich sie nicht bemerkt.
in der mittagspause halte ich in der einen hand meine zigarette und in der anderen die 1,5liter flasche cola light, während die anderen mehrere portionen asia nudeln essen.
am nachmittag geht das mädchen mit einem korb voller süßigkeiten herum, aus dem sich jeder etwas nehmen soll. die erzieherinnen greifen zu. schließlich stoppt sie auch vor mir und grinst mit ihren weißen milchzähnchen zu mier herüber. ich greife hinein, suche den inhalt nach den wenigsten kalorien, nach der kleinsten zahl ab, doch ich kann nichts finden. überall blinkt mir "zucker" entgegen. ich nehme irgendtewas, drehe das papier auf, beiße hinein, kaue, warte. packe den rest in meine hosentasche, als keiner hinsieht.
bei der ersten gelegenheit laufe ich zur toilette und schmeiße das bonbon in den mülleimer. der gedanken, es an mir zu haben, wiedert mich an. das ist ja fast so, als wäre es in mir, als könne es in mich hinein kriechen.
zu hause dann meine ca. 300kcal in form von salat, zwei joints und einen guten film ("Gesetz der Rache").
in gedanken bei isabell und marina.
und natürlich meinem freund, der heute geburtstag hat und seine erste nacht in der therapeutischen einrichtung verbringen muss!
außerdem haben wir eine neue waage, die unter anderem auch den körperfettanteil berehnet. der liegt bei mir bei 16,6%. kennt sich jemand mit so etwas aus und kann mir was dazu sagen? im internet findet man überall den gleichen quatsch.
ab morgen gibt es dann auch wieder zuverlässige gewichtsangaben.
ich wünsche euch eine wunderbare nacht, ladies!
ein mädchen und ein junge feiern ihren geburtstag. es gibt brötchen und selbst gebackenen kuchen. natürlich möchte sie, dass ich davon probiere, aber ich lehne dankend ab. die erzieherin begutachten mich mit seltsamen blicken aber ich tue so, als hätte ich sie nicht bemerkt.
in der mittagspause halte ich in der einen hand meine zigarette und in der anderen die 1,5liter flasche cola light, während die anderen mehrere portionen asia nudeln essen.
am nachmittag geht das mädchen mit einem korb voller süßigkeiten herum, aus dem sich jeder etwas nehmen soll. die erzieherinnen greifen zu. schließlich stoppt sie auch vor mir und grinst mit ihren weißen milchzähnchen zu mier herüber. ich greife hinein, suche den inhalt nach den wenigsten kalorien, nach der kleinsten zahl ab, doch ich kann nichts finden. überall blinkt mir "zucker" entgegen. ich nehme irgendtewas, drehe das papier auf, beiße hinein, kaue, warte. packe den rest in meine hosentasche, als keiner hinsieht.
bei der ersten gelegenheit laufe ich zur toilette und schmeiße das bonbon in den mülleimer. der gedanken, es an mir zu haben, wiedert mich an. das ist ja fast so, als wäre es in mir, als könne es in mich hinein kriechen.
zu hause dann meine ca. 300kcal in form von salat, zwei joints und einen guten film ("Gesetz der Rache").
in gedanken bei isabell und marina.
und natürlich meinem freund, der heute geburtstag hat und seine erste nacht in der therapeutischen einrichtung verbringen muss!
außerdem haben wir eine neue waage, die unter anderem auch den körperfettanteil berehnet. der liegt bei mir bei 16,6%. kennt sich jemand mit so etwas aus und kann mir was dazu sagen? im internet findet man überall den gleichen quatsch.
ab morgen gibt es dann auch wieder zuverlässige gewichtsangaben.
ich wünsche euch eine wunderbare nacht, ladies!
hurt myself again, today
TRIGGER Gefahr!
wer nicht stabil genug ist, bzw. ritzdruck verspürt, sollte diesen post nicht lesen!
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ich habe dem druck nach selbstverletzung nicht stand gehalten, aber wenn ich ehrlich in, habe ich es auch gar nicht versucht. denn es war nur eine frage der zeit, wann ich nachgebe.
die wunden werden tiefer, die sehnsucht, an meine arme zu gehen, größer. aber ich darf nicht, denn bei der arbeit sind öffentlich zu sehende wunden, auch wenn sie verbunden sind, nicht möglich. also muss mein oberschenkel herhalten. da ist sowieso mehr fett, was man rausschneiden kann.
selbst jetzt, wenige minuten nach dem verletzen, ist der druck nicht komplett verschwunden. der druck, tiefer zu schneiden, viel tiefer. ich will einfach blut sehen. will mich selbst bluten sehen und wissen, dass das allein mein verdienst ist, dass ich selbst mir das angetan habe, dass ich auf dem richtigen weg bin, mich selbst zu zerstören, denn das ist es, was ich will. nicht mehr und nicht weniger.
aber auch das bekomme ich natürlich nicht hin. wie auch, wenn ich nichts in meinem verschissenen leben irgendwie auf die reihe bekomme.
ich will nicht gesund werden. ich will wieder genauso krank sein, wie noch vor einem jahr.
wer nicht stabil genug ist, bzw. ritzdruck verspürt, sollte diesen post nicht lesen!
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ich habe dem druck nach selbstverletzung nicht stand gehalten, aber wenn ich ehrlich in, habe ich es auch gar nicht versucht. denn es war nur eine frage der zeit, wann ich nachgebe.
die wunden werden tiefer, die sehnsucht, an meine arme zu gehen, größer. aber ich darf nicht, denn bei der arbeit sind öffentlich zu sehende wunden, auch wenn sie verbunden sind, nicht möglich. also muss mein oberschenkel herhalten. da ist sowieso mehr fett, was man rausschneiden kann.
selbst jetzt, wenige minuten nach dem verletzen, ist der druck nicht komplett verschwunden. der druck, tiefer zu schneiden, viel tiefer. ich will einfach blut sehen. will mich selbst bluten sehen und wissen, dass das allein mein verdienst ist, dass ich selbst mir das angetan habe, dass ich auf dem richtigen weg bin, mich selbst zu zerstören, denn das ist es, was ich will. nicht mehr und nicht weniger.
aber auch das bekomme ich natürlich nicht hin. wie auch, wenn ich nichts in meinem verschissenen leben irgendwie auf die reihe bekomme.
ich will nicht gesund werden. ich will wieder genauso krank sein, wie noch vor einem jahr.
Sonntag, 5. Juni 2011
RAR 2011
RAR war gut. nur nachdem ich bei gefühlten -10°C zwei stunden im strömenden regen gestanden habe gestern nacht, und eine schlaflose nacht im auto hinter mir habe, haben wir beschlossen, heute morgen schon zurück zu fahren. also habe ich leider beatsteaks und 3 doors down verpasst. aber naja. dafür habe ich plain white t's, mando diao, kings of leon, hurts, the kooks, the pretty reckles, deadmau5, söhne mannheims und coldplay live gesehen und einige davon waren wirklich gut. vor allem coldplay haben mich umgehauen.
der alkohol ist in massen geflossen und ich habe mir einen guten sonnenbrand bekommen. von dem 30er gras ist noch einiges übrig geblieben, einen 10er habe ich dort sogar noch verkauft! eben war ich bei meiner besten freundin und ihrer schwester und wir haben uns einen geraucht, während wir dachten, die welt geht unter. regen, hagel, donner, blitz, wind. das war wirklich ziemlich heftig.
was soll ich sagen. die letzten tage habe ich nur scheiße gegessen. und zwar ziemlich viel davon. gerade eben auch mal wieder. ich werde eben einfach nie abnehmen und dünn sein. ich schaffe es einfach nicht. ich hab brech- und schneidedruck und muss morgen arbeiten.
ich will nicht mehr ich sein. wieso versteht das denn keiner?
ich habe nicht einmal motivation irgendetwas sinnvolles zu bloggen. tut mir leid.
ich will einfach nur in mein bett. schlafen. endlos. für immer.
into eternity, weißt du noch, t.?
wieso lässt mich dieses leben denn nicht einfach los?
photo ist vom letzten wochenende mit tiefstgewicht. im auto meines bekannten. auf alkohol und speed. hm, ja. tolles fazit. nicht. mit pepp nehme ich ab. mit gras nehme ich zu.
der alkohol ist in massen geflossen und ich habe mir einen guten sonnenbrand bekommen. von dem 30er gras ist noch einiges übrig geblieben, einen 10er habe ich dort sogar noch verkauft! eben war ich bei meiner besten freundin und ihrer schwester und wir haben uns einen geraucht, während wir dachten, die welt geht unter. regen, hagel, donner, blitz, wind. das war wirklich ziemlich heftig.
was soll ich sagen. die letzten tage habe ich nur scheiße gegessen. und zwar ziemlich viel davon. gerade eben auch mal wieder. ich werde eben einfach nie abnehmen und dünn sein. ich schaffe es einfach nicht. ich hab brech- und schneidedruck und muss morgen arbeiten.
ich will nicht mehr ich sein. wieso versteht das denn keiner?
ich habe nicht einmal motivation irgendetwas sinnvolles zu bloggen. tut mir leid.
ich will einfach nur in mein bett. schlafen. endlos. für immer.
into eternity, weißt du noch, t.?
wieso lässt mich dieses leben denn nicht einfach los?
photo ist vom letzten wochenende mit tiefstgewicht. im auto meines bekannten. auf alkohol und speed. hm, ja. tolles fazit. nicht. mit pepp nehme ich ab. mit gras nehme ich zu.
Donnerstag, 2. Juni 2011
niemand. außer dir.
3 Doors down - Let me go
die liste der bands, die in den nächsten tagen spielen werden, liegt vor mir. mein kopf ist schon wieder völlig dicht. die ware musste schließlich probiert werden. ich lese sie mir durch. markiere jene, die ich live sehen will. der name springt mir ins auge. 3 doors down. ich erinner mich an längst vergessene lieder, doch schon die ersten takte zeigen bilder, die ich nicht sehen wollte, momente, die ich verdrängt habe, weil es zu weh tut, daran zu denken, wie einfach es war, wie leicht es war, wirklich zu leben, wie einzigartig jeder neue sonnenuntergang in seinen armen war, wie schön jede dunkle nacht auf seiner fensterbank sitzend, redend, rauchend, war, wie gut jede einzelne nudel, jeder einzelne löffel schokpudding geschmeckt haben.
One more kiss could be the best thing
One more lie could be the worst
And all these thoughts are never resting
And you're not something I deserve
sein froschgrinsen, das bei jedem grinsen ein stück breiter wurde. seine augen, die je nach stimmung blau, grün oder grau waren. sein zimmer, in dem es in jeder ecke und jedem winkel etwas zu sehen und entdecken gab. seine musik, sein talent und seine ausstrahlung. sein dünner, muskulöser oberkörper. seine arme, die mich fest gehalten haben, wenn ich auseinander gefallen bin. seine unterstützung, als er merkte, wie krank ich war. seine katze, die vom ersten tag an vertrauen zu mir hatte.
In my head there's only you now
This world falls on me
In this world there's real and make believe
And this seems real to me
"unser" stromkasten, den wir vor 4 jahren angesprayt haben, direkt neben der polizeistation.
clueso, der statt zähnen, nur noch schwarze punkte hatte.
unsere nächtelangen gta-spiele.
unsere saufzüge mit deinen jungs.
unsere gespräche, über alles, jedes detail.
unsere verbundenheit ohne worte.
No Matter how hard I try
I can't escape these things inside
I know, I know
When all the pieces fall apart
"das alles ist vorbei. vergessen", sagen alle. es ist gras über eure ehemalige beziehung gewachsne. niemand weiß mehr, dass wir einmal zusammen waren. dabei war es fast ein ganzes jahr.
wir haben uns lange nicht mehr gesehen. wir haben zwischendruch mal geschrieben, aber den kontakt nie halten können.
plötzlich stehst du vor mir. ich falle dir in die arme, halte dich fest. will dich nie wieder los lassen, wenn du mir die zeit zurück drehen würdest. du freust dich, ich sehe es in deinen augen. deine haare sind kürzer als sonst. dein bart ist dafür um einiges länger. meine gedanken drehen sich nur um dich, doch aus meinem mund dringt kein einziges wort, viel zu schön ist der moment, in dem du mir in die augen siehst. du musst grinsen. steckst deine hände in die hosentaschen, wackelst ein bisschen herum. schließlich fragst du, wie es mir geht. ich antworte bloß "gut", schaue zu boden und hoffe, dass du meine lüge nicht erkennst. natürlich tust du es doch. "ich möchte wissen, wie es dir wirklich geht." ich grinse. es gelingt mir nicht gut, aber du scheinst es mir abzukaufen. "nicht so gut." wir reden kurz. die situation ist abwegig. ich frage, was du da eben gemacht hast, auf der straße. ich dachte, du wärst betrunken und hättest getanzt. "ich habe meinen pullover angezogen." er schaut mir in die augen. grinst sein froschgrinsen. nur kurz, aber ich habe es gesehen. "ich.. ich habe deinen pullover angezogen." du ziehst deine jacke zur seite und zeigst ihn mir. er ist es wirklich. in diesem moment wirst du gerufen. du schaust mich an, nimmst mich in den arm, drehst dich schon halb um, entscheidest dich dann aber doch, noch einmal zu mir zu kommen. "pass auf dich auf.", flüsterst du mir ins ohr und rennst los zu deinen freunden, zu den menschen, die dir wichtig sind. du lässt mich hier stehen. alleine. auf einer party. denn ich gehöre nicht mehr zu dir.
You will be the only one who knows,
Who knows
du kennst mich, wie kein anderer mensch. du könntest mir mein leben erzählen, wenn ich es vergessen hätte, du könntest mir meine erinnerungen wiedergeben, wenn ich sie verloren hätte.
du könntest das alles, aber die welt dreht sich für dich ohne mich weiter. es ist dir egal, ob ich stehen bleibe oder weiter gehe.
You love me but you dont know who I am
Torn between this life I lead and where I stand
You love me but you dont know who I am
so let me go, just let me go
es gibt einfach niemanden, der weiß, wie ich wirklich bin, was für ein mosnter in mir wohnt. außer dir.
es gibt niemanden, der mich so unterstützen könnte, zu kämpfen. außer dich.
es gibt niemanden, der meinen hunger nach liebe stillen könnte. außer dich.
es gibt niemanden, der mir wirklich etwas bedeutet. außer dich.
es sind 3 lange jahre vergangen. und ein einziges lied, bringt mir die längst vergessenen tränen wieder,
die liste der bands, die in den nächsten tagen spielen werden, liegt vor mir. mein kopf ist schon wieder völlig dicht. die ware musste schließlich probiert werden. ich lese sie mir durch. markiere jene, die ich live sehen will. der name springt mir ins auge. 3 doors down. ich erinner mich an längst vergessene lieder, doch schon die ersten takte zeigen bilder, die ich nicht sehen wollte, momente, die ich verdrängt habe, weil es zu weh tut, daran zu denken, wie einfach es war, wie leicht es war, wirklich zu leben, wie einzigartig jeder neue sonnenuntergang in seinen armen war, wie schön jede dunkle nacht auf seiner fensterbank sitzend, redend, rauchend, war, wie gut jede einzelne nudel, jeder einzelne löffel schokpudding geschmeckt haben.
One more kiss could be the best thing
One more lie could be the worst
And all these thoughts are never resting
And you're not something I deserve
sein froschgrinsen, das bei jedem grinsen ein stück breiter wurde. seine augen, die je nach stimmung blau, grün oder grau waren. sein zimmer, in dem es in jeder ecke und jedem winkel etwas zu sehen und entdecken gab. seine musik, sein talent und seine ausstrahlung. sein dünner, muskulöser oberkörper. seine arme, die mich fest gehalten haben, wenn ich auseinander gefallen bin. seine unterstützung, als er merkte, wie krank ich war. seine katze, die vom ersten tag an vertrauen zu mir hatte.
In my head there's only you now
This world falls on me
In this world there's real and make believe
And this seems real to me
"unser" stromkasten, den wir vor 4 jahren angesprayt haben, direkt neben der polizeistation.
clueso, der statt zähnen, nur noch schwarze punkte hatte.
unsere nächtelangen gta-spiele.
unsere saufzüge mit deinen jungs.
unsere gespräche, über alles, jedes detail.
unsere verbundenheit ohne worte.
No Matter how hard I try
I can't escape these things inside
I know, I know
When all the pieces fall apart
"das alles ist vorbei. vergessen", sagen alle. es ist gras über eure ehemalige beziehung gewachsne. niemand weiß mehr, dass wir einmal zusammen waren. dabei war es fast ein ganzes jahr.
wir haben uns lange nicht mehr gesehen. wir haben zwischendruch mal geschrieben, aber den kontakt nie halten können.
plötzlich stehst du vor mir. ich falle dir in die arme, halte dich fest. will dich nie wieder los lassen, wenn du mir die zeit zurück drehen würdest. du freust dich, ich sehe es in deinen augen. deine haare sind kürzer als sonst. dein bart ist dafür um einiges länger. meine gedanken drehen sich nur um dich, doch aus meinem mund dringt kein einziges wort, viel zu schön ist der moment, in dem du mir in die augen siehst. du musst grinsen. steckst deine hände in die hosentaschen, wackelst ein bisschen herum. schließlich fragst du, wie es mir geht. ich antworte bloß "gut", schaue zu boden und hoffe, dass du meine lüge nicht erkennst. natürlich tust du es doch. "ich möchte wissen, wie es dir wirklich geht." ich grinse. es gelingt mir nicht gut, aber du scheinst es mir abzukaufen. "nicht so gut." wir reden kurz. die situation ist abwegig. ich frage, was du da eben gemacht hast, auf der straße. ich dachte, du wärst betrunken und hättest getanzt. "ich habe meinen pullover angezogen." er schaut mir in die augen. grinst sein froschgrinsen. nur kurz, aber ich habe es gesehen. "ich.. ich habe deinen pullover angezogen." du ziehst deine jacke zur seite und zeigst ihn mir. er ist es wirklich. in diesem moment wirst du gerufen. du schaust mich an, nimmst mich in den arm, drehst dich schon halb um, entscheidest dich dann aber doch, noch einmal zu mir zu kommen. "pass auf dich auf.", flüsterst du mir ins ohr und rennst los zu deinen freunden, zu den menschen, die dir wichtig sind. du lässt mich hier stehen. alleine. auf einer party. denn ich gehöre nicht mehr zu dir.
You will be the only one who knows,
Who knows
du kennst mich, wie kein anderer mensch. du könntest mir mein leben erzählen, wenn ich es vergessen hätte, du könntest mir meine erinnerungen wiedergeben, wenn ich sie verloren hätte.
du könntest das alles, aber die welt dreht sich für dich ohne mich weiter. es ist dir egal, ob ich stehen bleibe oder weiter gehe.
You love me but you dont know who I am
Torn between this life I lead and where I stand
You love me but you dont know who I am
so let me go, just let me go
es gibt einfach niemanden, der weiß, wie ich wirklich bin, was für ein mosnter in mir wohnt. außer dir.
es gibt niemanden, der mich so unterstützen könnte, zu kämpfen. außer dich.
es gibt niemanden, der meinen hunger nach liebe stillen könnte. außer dich.
es gibt niemanden, der mir wirklich etwas bedeutet. außer dich.
es sind 3 lange jahre vergangen. und ein einziges lied, bringt mir die längst vergessenen tränen wieder,
14. März 2008-Februar 2009
| 2009 |
| 2011 |
Mittwoch, 1. Juni 2011
harmonie vs. aggressivität
ach keine ahnung.
alles ist bedeutungslos, gleichgültig, egal.
ich fühle mich, wie die raupe nimmersatt, nur dass aus mir, statt einem schönen schmetterling, nach dem fressen ein fettes schwein wird. aber was soll's.
ich packe gerade mein auto, denn morgen früh geht es los zu rock am ring.
gestern abend haben wir mit vier leuten einen zwanziger gras geraucht. hui, ich war glaube ich noch nie so breit. gleich hole ich noch von meinem dealer einen dreißiger, der muss bis sonntag abend halten, dann komme ich erst wieder und am montag muss ich sofort arbeiten. das wird ein spaß.
die ganze welt kann mich am arsch lecken. vor allem ich selbst.
ach und was noch gesagt werden sollte ist, dass ich alles kaputt mache, was in irgendeiner weise hilfreich für mich sein könnte. jegliche harmonie wird durch aggressivität meinerseits zerstört. aber das wusste ich bereits vor der unnötigen gruppentherapie.
alles ist bedeutungslos, gleichgültig, egal.
ich fühle mich, wie die raupe nimmersatt, nur dass aus mir, statt einem schönen schmetterling, nach dem fressen ein fettes schwein wird. aber was soll's.
ich packe gerade mein auto, denn morgen früh geht es los zu rock am ring.
gestern abend haben wir mit vier leuten einen zwanziger gras geraucht. hui, ich war glaube ich noch nie so breit. gleich hole ich noch von meinem dealer einen dreißiger, der muss bis sonntag abend halten, dann komme ich erst wieder und am montag muss ich sofort arbeiten. das wird ein spaß.
die ganze welt kann mich am arsch lecken. vor allem ich selbst.
ach und was noch gesagt werden sollte ist, dass ich alles kaputt mache, was in irgendeiner weise hilfreich für mich sein könnte. jegliche harmonie wird durch aggressivität meinerseits zerstört. aber das wusste ich bereits vor der unnötigen gruppentherapie.
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