Mittwoch, 16. Mai 2012

they're going gorillas

Cause if I was him I would have married Kate & Ashley
What’s Gucci my nigga?
What’s Louie my killer?
What’s drugs my dealer?
What’s that jacket, Margiela?
Doctors say I’m the illest
Cause I’m suffering from realness
Got my niggas in Paris
And they going gorillas, huh!
(Jay-Z feat. Kanye West - Niggas in Paris)


"Kiffen macht dumm und gleichgültig. Ich weiß zwar nicht warum, aber es ist mir auch egal." 





Dienstag, 15. Mai 2012

blame it on my add, baby

haha, jaja, ich bin zu dünn. und wo genau?




 photos von gestern beim "lernen".
h&m hose, größe 172.

deshalb ziehe ich mir in der freistunde nach der letzten englisch lk klausur für die 12, erstmal fett nen chicken burger und nen putenbrustbrötchen rein. zu hause dann noch ein streusel-teilchen und eine ordentliche portion nudeln mit schichtgulasch. 
alles, was freiwillig wieder raus wollte, ist draußen. für alle übrigen kalorien bin ich selbst schuld.
mensch, bin ich eine schönheit. 

frei bis montag und sturmfrei bei einem freund. mein motto? paffen, paffen, paffen. die ganze nacht.

Sonntag, 13. Mai 2012

where have you been, all my life?

I've been everywhere man,
looking for someone.
Someone who can please me and love me all night long.
[...]
Where have you been,
all my life?
All my life?
(Rihanna - Where have you been)


mensch sein, leben. was ist das? 
die gedanken in meinem kopf, kann ich nicht in worte fassen. sie gehen so viel weiter, als aneinander gereihte buchstaben es je könnten. es ist nicht mehr die bloße "daseins-frage", es ist viel mehr als das. es geht an mich und an dich, an euch und an uns, an jedes einzelne individuum da draußen.
ich hinterfrage und reflektiere nicht bloß die existenz, sondern viel mehr die funktion des menschens. nicht seine physische konsitution, nein, darüber wissen wir vermutlich alle genug. es ist mir schleierhaft, dass es so eine rasse, wie die unsere, überhaupt gibt. so unendlich weit entwickelt, evolutioniert und revolutioniert. emanzipiert und trotzdem geht es im krieg noch immer um leben oder tod. 
ich verachte die menschen, ich kann sie nicht leiden. nicht, weil sie unsere geliebte erde zerstören, sondern weil sie überhaupt existieren. 



Hose: One green Elephant
EDIT: seit den bildern definitiv abgenommen.

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ich hasse es, als stück fleisch angesehen zu werden. 
ich bin vermutlich dünn, irgendwo weiß ich das auch. und ich nutze es aus, ich spiele damit, ich kokettiere, ich verblüffe und ich provoziere. soll doch ruhig jeder sehen, was für ein stück knochen ich bin, wenn ich es selbst schon nicht wahrnehme. 
selbst schuld, selbst schuld, selbst schuld. 
dünn sein hat mir keine freude gebracht und vor allem keine freunde. viel eher isolation, angst, scham. verachtung gegen mich selbst. eine abwehrende ausstrahlung, eine arrogante wirkung. 
ich sehe vielleicht so aus, als käme ich alleine klar. deshalb ist es noch lange nicht so. und es rechtfertigt auch keinen ihrer anstößigen kommentare. ich bin keine schnelle nummer, kein "rein, raus und fertig", kein accessoire. höchstens ein handycap, eine behinderung, ein stein am bein. 
also trete ich wankend, schwankend den heimweg an. auf zwölf zentimetern halte ich mein gleichgewicht, obwohl es in meinem kopf und in meinem magen schon längst aus den fugen geraten ist.


"geh mal zu germanys next topmodel! du bist so groß und wahnsinnig dünn. wir haben schon immer gesagt, dass wir irgendwann dahin gehen..!"
ja. klar. sofort. 
ich habe die größe, vielleicht sogar die maße. aber um model zu sein, muss man mehr können, haben und sein, als ich jemals erreichen werde.

Dienstag, 8. Mai 2012

habit formation

wenn schon morgens die emotionen so weit überkochen, dass ein wut-, heul-, schrei-, aggressionskrampf entsteht, weil ich mich nicht entscheiden kann, was ich anziehen soll, kann der übrige tag nichts gutes bringen. 
matsche im kopf, matsche im körper. zitternde beine, schwindel, kopfschmerzen. doch ich will mich nicht beklagen, es geht mir nicht schlecht. 

es ist nicht schön, aber es ist auszuhalten.
ich habe bloß das gefühl, dass ich weniger kontrolle habe, als zuvor, jetzt, wo ich mich nicht fünf mal am tag wiege, sondern höchstens alle zwei wochen einmal drauf steige und regelrechte panik bekomme, wenn ich die zahl abwarte. ich habe angst, schon wieder unterhalb der "gesunden" grenze zu sein. ich habe zugenommen - oder aber ich hatte zugenommen. ich weiß es nicht. 

ansonsten ist alles beim alten: ich chill mein leben. warum auch nicht. ein paar tüten am tag, ein paar FA's, ein paar mal erbrechen. warum auch nicht. ein paar löcher in den zähnen, trockene, schuppige haut. warum auch nicht. übelkeit und durchgehende kopfschmerzen. warum auch nicht.
und das alles, weil ich den traum noch immer nicht vollkommen loslassen kann, nicht vollkommen loslassen will. warum auch.

Ring: H&M
 frisch getönte haare!


Sonntag, 6. Mai 2012

Einfach nur tun.

Einfach mal tun, anstatt nur darüber nachzudenken. Ich Träume von so vielem, ich schreibe von Veränderung, von einem rosaroten leben, in dem alles besser ist. "tiefer, schneller, weiter" ich weiß doch, dass nichts über Nacht plötzlich anders ist. Handeln, ohne Angst zu haben, ohne eingeengt zu werden, ohne die vor- und Nachteile abwägen zu müssen. Ich möchte leben wollen. Ich schreibe so oft von der Freiheit, der Sehnsucht endlich frei zu sein, aber eigentlich tue ich alles, damit genau das Gegenteil geschieht. Ich Kämpfe weder mit mir, noch für mich. Ich bleibe stehen auf irgendeinem Fleck dieses Lebens und schaue zu, wie die zeit an mir vorbei schleicht. Irgendwann bemerke ich dann plötzlich, dass wieder ein Jahr rum ist, wieder die Sommerferien anstehen. Es scheint, als lebe ich gar nicht, es fühlt sich nicht so an. Ich habe das Gefühl, als müsste ich einfach weniger denken, um leben zu können.

Freitag, 4. Mai 2012

I guess I'm someone different at night

I'll keep on going, I'll keep on going
Until I my heart says no
I'll keep on growing, I'll keep on growing
Until I find myself a new show
If we're meant to be together change the way you see weather
Live for now, forget forever
(Example - Midnight Run)



 das leben wird nicht einfach so schöner. es verändert sich nicht plötzlich alles um mich herum. es erfordert arbeit, wille, kraft. selbst wenn ich mein abitur jetzt in händen hielte, wäre ich kein anderer mensch. es macht dich nicht großer, nicht besser, nicht erwachsener. nicht reifer oder erfahrener. es beendet einen lebensabschnitt, doch der, der darauf folgt, wird weitaus größere enttäuschungen mit sich bringen. 
tiefer, weiter, schneller. 
ich erhoffe mir so viel von dem tag, an dem ich die schule zum letzten mal betreten muss und dabei vergesse ich, dass nichts und gleichzeitig so viel anders wird. die äußeren faktoren fallen weg, führen nur zu noch größerer unsicherheit und die inneren verharren. all das kranke, vielleicht auch das 'böse', verschwindet nicht auf knopfdruck. ich muss etwas tun, um voran zu kommen, um irgendwann mich selbst finden zu können. ich will selbstbewusst sein, anstatt von den menschen um mich herum, als arrogant angesehen zu werden, weil ich so wirke, wenn ich mich nicht wohl fühle: in meiner haut, in einem raum, in einer unterhaltung.

dann schaue ich in den spiegel, trage die 34er hose meiner schwester, von zara. heute morgen saß sie anders, zumindestens glaube ich es. jetzt hängt sie an mir, als wäre sie zwei nummern zu groß. und es verwirrt mich wieder und wieder, dieses schwere, triefende gefühl, das wie gummi an mir klebt und mich nie verlässt. dieser körper gehört nicht zu mir. er sieht so zerbrechlich aus, so kantig und knochig. noch immer bin ich dünn. ich weiß nicht wieso, aber heute sehe ich vielleicht zum ersten mal wirklich meinen eigenen körper. und er ist okay. mit diesem gewicht könnte ich gut umgehen, auch wenn ich es nicht kenne. 
weniger wäre ungesund.
mehr wäre unangenehm. 
ich kann nicht einschätzen, wo ich mich gerade befinde und zu guter letzt, beschleicht mich das gefühl, zu viel platz einzunehmen.

ich glaube, ich bin irgendwie zu laut für diese welt.