Sonntag, 12. Februar 2012

einfach ob ich lebe oder sterb


Dein Schicksal liegt jetzt hier in deiner Hand
Stürzen oder fliegen
Teufel oder Gott
Links rum rechts rum runter oder rauf 
(Glashaus - Das hier)


es ist so einfach, wenn man den kopf ausschaltet, die gedanken verbannt, auslöscht. einmal erase, bitte. der rausch ist alles und gleichzeitig nichts. alles geht verloren und nichts bleibt, außer der leere. ich denke einfach nicht mehr. als wäre mein gehirn einem riesigen wattebausch gewichen, der alles dämpft und nicht zu mir durchdringen lässt.
während mein kopf aus ist, ist mein körper auf hochtouren. er tut, was er tun muss, um mich am leben zu erhalten. immer und immer wieder greife ich zu. unabhängig davon, ob es schmeckt oder nicht. 

ich glaube, jede von uns hat diesen lebenswillen in sich. der wille zu kämpfen. zu siegen. 
ich bin fett geworden, ja. das kann ich mit völliger sicherheit sagen. doch in den momenten, in denen ich nicht breit, high oder betrunken bin, melden sich die stimmen in mir und schreien ihren unmut heraus. dann fühlt es sich an, als ob mein kopf explodiert, in tausende teile zerspringt. 
ich hoffe, irgendwann in nächster zeit, geschieht das wirklich. dann hätte ich endlich ruhe vor mir selbst.





blog ist ab heute wieder öffentlich!
ich hoffe, ich schaffe es, wieder regelmäßig zu posten.

Donnerstag, 9. Februar 2012


vor lauter nebel im hirn nicht mehr denken können.
vor lauter essen im magen nicht mehr kotzen können. 

die abendlektüre wechselt von "alice im hungerland" über "ein verhaltenstherapeutischer leitfaden bei anorexie und bulimie". seine facharbeit über seine krankheit zu schreiben, ist vielleicht keine sonderlich fördernde idee, doch es ist das einzige, womit ich mich auskenne. außer verschiedensten grassorten, von denen ich in den letzten tagen mehr als genug konsumiert habe. zwei gramm am tag sind durchaus drin, schule hin oder her.
morgen gibt's erstmal zeugnisse. bin gespannt.

Montag, 6. Februar 2012



wenn worte nicht ausreichen und gleichzeitig zu drängend sind, um auszudrücken, was in mir, mit mir und um mich herum geschieht.
ich bin psychisch gar nicht mehr anwesend, weiß nicht, wohin mit mir, verbringe jede einzelne minute, die ich zu hause bin, mit fressen und kotzen. müsste meine facharbeit schreiben, müsste lernen, müsste abnehmen. müsste, müsste, müsste...
ich werde keinen ansprüchen genug, nicht euren, nicht ihren und nicht meinen.
ich möchte bloß schlafen, stark genug sein, den drogen lebwohl zu sagen, um stück für stück zu zerfallen.
nur verkriechen in einem leeren, kalten bett. allein. bloß, weil ich es gewohnt bin.
es war einfacher in der klinik zu sein, den aufgaben und verantwortungen einfach aus dem weg zu gehen.

zugenommen.
einiges.

Donnerstag, 2. Februar 2012

Keinen einzigen Blog gelesen in den letzten Wochen.
Heute drin behalten: ein grünes balisto, ein trockenes Stück Sandkuchen, eine Möhre, ein viertel Gurke. Zwischendrin mal wieder eine Fa mit Erbrechen.
Jetzt bin ich müde.
Und wenn ich daran denke, morgen früh aus dem warmen Bett aussteigen zu müssen und nach draußen gehen zu müssen bei -10grad.. Könnte mir schöneres vorstellen. Aber der Rausch ruft, so wie jeden verdammten neuen Tag.
Ich hoffe es geht euch gut.
Entschuldigt, dass ich derzeit bin, was ich bin. Aber es ist wohl ein Versuch am leben zu bleiben. Oder so.

So unglaublich viel fett. Doch ich bin auf dem weg zurück nach unten. Und das ist richtig so.