mein blog nervt mich. sehr. jedes mal, wenn ich das weiß und lila ansehe, schwöre ich mir, beim nächsten mal ein neues design zu entwickeln. und weil ich es jedes mal aufs neue nicht hinbekomme, meide ich es zu posten.
die letzten tage waren esstechnisch eher durchwachsen, aber mia hat mir gesellschaft geleistet und deswegen bin ich heute schon wieder auf einem neuen tiefst gewicht mit 54,6kilo bmi 18,03. hört sich ja eigentlich gar nicht mal so schlecht an. fühlt sich deswegen aber kein stückchen gut an. meine knochen sind so groß, mein kreuz ist so breit, da dauert es noch eine weile, bis ich dünn aussehe.
bis gerade hat es auch geklappt mit der essensplanung, mitlerweile ist aber eine riesige schale salat in mir drin und zwei frikadellen. mehr darf es aber auf gar keinen fall werden, ansonsten wäre ich wieder über 55 und das geht gar nicht, da ich ab morgen zur schule muss. so kann ich mich ja niemals zeigen.
von meiner besten freundin habe ich gesagt bekommen, ich solle bitte wieder vier kilo zunehmen, ich wäre viel zu dünn und meine beine sähen aus wie streichhölzer. also ich seh davon absolut gar nichts.
vielleicht werde ich morgen mal nach einer light pizza gucken, darauf hätte ich nämlich definitiv lust und wenn das die einzige mahlzeit am tag wäre, könnte ich das akzeptieren.
ansonsten gibts nichts neues eigentlich.
Sonntag, 3. Juli 2011
Samstag, 2. Juli 2011
come on love, what happend here?
ich habe wodka gekauft. zwei flaschen für vier leute.
die ersten drei gläser lassen sich trinken wie nichts, bis mir schwindelig wird, bis sich alles dreht. es sind bloß ein paar hundert meter, doch ich setze mich in mein auto, anstatt meinen fetten arsch zu bewegen und zu laufen. sie sitzen im wohnzimmer. alle zusammen. vereint. eine heile familie. nicht? die worte, die aus meinem mund sprudeln sind ungenau, ich verschlucke halbe worte, doch ich folge meiner besten freundin, als sie in ihr zimmer verschwindet. sie redet viel. ich schreie sie an. versuche ihr klar zu machen, dass die drogen sie kaputt machen, dass sie das verschissene schuljahr nicht schafft, dass sie 6 in spanisch steht, dass auch die klausur, die sie morgen nachschreiben muss, eine 6 wird, doch sie scheint es nicht zu verstehen, scheint nicht zu merken, wie kaputt die drogen sie machen, wie viel wir verloren haben, wie viel uns genommen wurde, wie wenig uns bleibt.
doch sie begreift es einfach nicht.
ich stürme in mein auto. wende, fahre los. viel zu schnell. viel zu betrunken. die party ist in vollem gange. unaussprechliche sms werden versandt.
ich schreie unkontrolliert durch's treppenhaus, durch die komplette siedlung, beachte die nachbarn an den erleuchteten fenstern nur mit einem abschätzigen blick. eine einzelne träne rinnt über meine wange.
sie weiß es.
sie weiß ganz genau, wie sehr sie mich damit verletzt, doch sie sucht die schuld nicht bei sich selbst. niemals. das war schon immer so.
zwei freundinnen rennen mir hinterher, sagen, es sei verantwortungslos, jetzt noch auto zu fahren und ich wieß, sie haben recht, doch wofür brauche ich meinen führerschein überhaupt noch, wenn ich keine freunde mehr habe, wenn mir das wichtigste auf der welt genommen wird?
ich begegne keinem einzigen polizeiwagen, wechsle trotzdem aus vorsicht drei mal mein kaugummi, trinke alle flaschen leer, die sich in meinem auto befinden und komme schließlich heil zu hause an, obwohl ich mir wünsche, es wäre nicht so gewesen.
ich stürme die treppe zu meinem zimmer hinauf, warte kurz ab, rauche eine.
dann geht es los. das massaker auf mich selbst. 3 hände voll abführmittel und ein paar schnitte. endlich wieder an meinem arm. es war nicht das gleiche, mein bein zu verstümmeln.
es überkommt mich ein gefühl der vollkommenen zufriedenheit, als ich das blut endlich fließen sehe. ich habe es nicht anders verdient.
die ersten drei gläser lassen sich trinken wie nichts, bis mir schwindelig wird, bis sich alles dreht. es sind bloß ein paar hundert meter, doch ich setze mich in mein auto, anstatt meinen fetten arsch zu bewegen und zu laufen. sie sitzen im wohnzimmer. alle zusammen. vereint. eine heile familie. nicht? die worte, die aus meinem mund sprudeln sind ungenau, ich verschlucke halbe worte, doch ich folge meiner besten freundin, als sie in ihr zimmer verschwindet. sie redet viel. ich schreie sie an. versuche ihr klar zu machen, dass die drogen sie kaputt machen, dass sie das verschissene schuljahr nicht schafft, dass sie 6 in spanisch steht, dass auch die klausur, die sie morgen nachschreiben muss, eine 6 wird, doch sie scheint es nicht zu verstehen, scheint nicht zu merken, wie kaputt die drogen sie machen, wie viel wir verloren haben, wie viel uns genommen wurde, wie wenig uns bleibt.
doch sie begreift es einfach nicht.
ich stürme in mein auto. wende, fahre los. viel zu schnell. viel zu betrunken. die party ist in vollem gange. unaussprechliche sms werden versandt.
ich schreie unkontrolliert durch's treppenhaus, durch die komplette siedlung, beachte die nachbarn an den erleuchteten fenstern nur mit einem abschätzigen blick. eine einzelne träne rinnt über meine wange.
sie weiß es.
sie weiß ganz genau, wie sehr sie mich damit verletzt, doch sie sucht die schuld nicht bei sich selbst. niemals. das war schon immer so.
zwei freundinnen rennen mir hinterher, sagen, es sei verantwortungslos, jetzt noch auto zu fahren und ich wieß, sie haben recht, doch wofür brauche ich meinen führerschein überhaupt noch, wenn ich keine freunde mehr habe, wenn mir das wichtigste auf der welt genommen wird?
ich begegne keinem einzigen polizeiwagen, wechsle trotzdem aus vorsicht drei mal mein kaugummi, trinke alle flaschen leer, die sich in meinem auto befinden und komme schließlich heil zu hause an, obwohl ich mir wünsche, es wäre nicht so gewesen.
ich stürme die treppe zu meinem zimmer hinauf, warte kurz ab, rauche eine.
dann geht es los. das massaker auf mich selbst. 3 hände voll abführmittel und ein paar schnitte. endlich wieder an meinem arm. es war nicht das gleiche, mein bein zu verstümmeln.
es überkommt mich ein gefühl der vollkommenen zufriedenheit, als ich das blut endlich fließen sehe. ich habe es nicht anders verdient.
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