Dienstag, 29. November 2011
und ich bin und bleibe eine fette, hässliche, drogenabhängige bulimikerin, die ihr leben nicht auf die reihe bekommt.
jeden morgen, wenn ich aufstehe, rede ich mir ein, dieser tag wäre anders, als alle anderen, spannender, erfolgbringender, fröhlicher, bunter.
und jeden abend frage ich mich, wieso ich mir diese lüge jedes mal aufs neue auf die nase binde.
es ändert sich nichts. ich werde nicht dünner, nicht glücklicher. und beides in kombination sowieso nicht.
diese krankheit ist die schlimmste, die ich mir vorstellen kann und ich bin einfach vollkommen machtlos gegen sie.
ich wäre lieber tot, als weiterhin bulimisch.
ich wäre lieber tot, als weiterhin so fett.
suizidgedanken. und angst vor dem morgigen tag, da das erstgespräch mit der therapeutin ansteht und ich so gerne über all das reden würde, aber es nicht kann. kein wort verlässt meinen mund, kein wort, dass beschreibt, was in mir vorgeht. es war noch nie so. niemals.
13.
und wenn die hosen in der damenabteilung zu groß werde, kauft man eben einfach in der kinderabteilung ein.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)


du bist ganz und gar nicht fett ;((((
AntwortenLöschenund hässlich erst recht nicht! ._.
AntwortenLöschenich hoffe die therapeutin kann dir irgendwie helfen ;//
AntwortenLöschenich mache mir so verdammte sorgen um dich, ich schaue fas jede minute, ob ein neuer eintrag da ist, ich will dich nicht verlieren ._.
AntwortenLöschenDu bist mehr als bulimisch. Mach die Augen auf und werde dir doch einmal bewusst wie schön du bist - das wärest du auch ohne die Essstörung.
AntwortenLöschenIch mag deinen Blog und die Person, die da hintersteht, sehr. Deswegen drücke ich dir für das Gespräch mit der Therapeutin ganz fest die Daumen!
Simone
du BIST nicht fett, du FÜHLST dich fett.
AntwortenLöschenich glaube fest daran, dass du in ein paar jahren lächelnd an deiner zigarette ziehst und den kopf darüber schüttelst, wie seltsam die vergangenheit war und wie schön das leben doch ist.