Samstag, 14. April 2012

Party all the time

If we could party all night and sleep all day,
and throw all of my problems away,
my life would be easy.
(BEP - Party all the time)

was will man auch anderes machen, in dieser stadt ohne perspektiven und ohne zukunft, in der man sich aufhält ohne eine einzige veränderung zu bemerken, egal, wie viele tage oder wochen vergehen. es ist immer das gleiche und doch immer anders, denn obwohl mich jeden tag die normalität erwischt, entfliehe ich ihr doch erfolgreich. jedes mal aufs neue. ich weiß es, wenn ich mir abends vorsorglich eine knospe aufbewahre; zu groß ist die angst, keinen dealer zu erwischen, wenn ich mittags aus meinem rauschschlaf erwache. 
der gedanke, der mich jeden augenblick begleitet, ist bloß der, dass ich hier weg will und diese idioten, die mir die schuld für alles geben, egal ob ich etwas tue oder nicht, am liebetsen nie wieder sehen muss. es ist der drang, die sehnsucht etwas neues zu beginnen, das wirkliche leben zu erfahren.


es erscheint alles so verdammt unreal. so unreal, wie ein tiefschlaf, eine narkose, aus der man erwacht und sich fragt, ob die letzten stunden wirklich geschehen sind oder bloß einbildung waren. das kann es einfach nicht sein. es muss so viel mehr geben, das auf mich wartet, so viel mehr inhalt, so viel mehr tiefe. verständnis, vertrauen, ehrlichkeit, wärme. 
die träume, in denen ich ihn gefunden habe werden immer realer, immer schärfer und damit nur noch verletzender, wenn ich aufwache und erkennen muss, dass alles doch bloß einbildung bleibt.
"ich wollte schon viel früher zurück schreiben, aber ich war so geflasht von deiner Nachricht ! hab mich mega gefreut ..und ich glaub ich hab das schon 20 mal oder so immer wieder gelesen weil das so süß ist"
und all diese worte, buchstaben, ändern doch nichts daran, dass er vergeben und crystal meth abhängig ist. nicht an mir interessiert. dafür kennt er mich zu wenig und weiß doch trotzdem zu viel über mich. viel zu viel. und dass man mir von tag zu tag mehr ansieht, dass ich fresse und fresse ohne ein ende zu kennen, ist auch nicht gerade hilfreich.

edit: da im moment jeden tag neue kommentare eintreffen, von wunderbaren menschen, die meinen blog auch weiterhin verfolgen möchten, werde ich mit der sperrung noch einige tage warten und bis dahin nur vereinzelt und ohne große details bloggen.

Samstag, 7. April 2012

blog freigabe

dieses hin und her passt mir selbst auch nicht, also seid nicht zu verärgert darüber. 
ich werde meinen blog in kurzer zeit wieder nur für geladene leser freigeben, denn der grad zwischen legalität und regelbrüchen wird immer schmaler und er wackelt. erheblich.

ich bitte euch, dass mir diejenigen, die meinen blog weiterhin lesen möchten, einen kommentar mit ihrer e-mailadresse und ihrem bloglink hinterlassen. ich werde diese natürlich nicht veröffentlichen. 

entschuldigt, dass ich so wenig blogge in letzter zeit, aber wenn man in einer unrealen welt lebt, ist kein platz für eine zweite unreale, geschweige denn für die realität selbst.

außerdem wurde ich getaggt von marie! vielen dank dafür.


1. wie findest du die behauptung ''wenn es mich nicht umbringt, macht es mich stärker''?
eigentlich stimmt sie, denn nur aus erfahrung lernt man.
2. bist du zufrieden mit deinem leben?
zufrieden nicht, aber wenn man alles ausblendet, scheißt man darauf.
3. bist du zur zeit verliebt?
nein. aber ich warte auf ihn oder sie.
4. das schlimmste, was in deinem leben passiert ist?
keine ahnung.
5. kannst du irgendwas, was andere nicht können?
schön wär's.
6. trinkst du, rauchst du, nimmst du drogen?
ja.
7. schneidest du dich? seit wann?
nein, nicht mehr, bloß selten in ausnahmesituationen. vorher habe ich mich von 2007 bis 2011 verletzt.
8. wurdest du schonmal richtig enttäuscht und verletzt?
ja, wurde ich. von vielen menschen. aber enttäuschung ist subjektiv und vielleicht war sie in manchen fällen nicht gerechtfertigt.
9. was holt dich immer wieder aus einem tief raus? 
freunde und alles, was dazu gehört.
10. mit welchen 4 wörtern würdest du dich beschreiben?
abhängig, laut, ängstlich, exzessiv

Donnerstag, 5. April 2012

holy shit, warum bricht gerade alles irgendwie auseinander?
ich brauche ne dröhnung. jetzt sofort.

Montag, 2. April 2012

Dolce Droga

wenn die zeit plötzlich schwimmen und rennen kann, wenn sie verschwinden kann, ohne dass ich es bemerke, muss ich mich beeilen. 
ich weiß nicht wohin mit mir, weil sich alles nur noch ums paffen dreht und wenn nicht, schlafe ich, esse ich. 
ich gebe ein vermögen für Sendra stiefeletten aus und trage sie mit einem 42-er pullover, "weil ich so fett geworden bin". zumindestens sagen mir das mein hirn und meine gedanken heute morgen. vor der ersten tüte. danach verschwand nicht bloß die essstörung, sondern auch alles andere. als wäre die welt ausgeblendet, als wäre jedem ding sein leben entzogen worden. nichts interessiert mich, ich interessiere niemanden. wir stören uns nicht gegenseitig, ich und die anderen, aber wir arbeiten auch nicht miteinander. und obwohl ich nie allein bin, bin ich doch immer isoliert, von dem rest der welt, von der bühne des lebens. stattdessen betrachte ich die schauspieler um mich herum, die ihre rolle perfektioniert haben, für das was sie tun brennen. 
das einzige, was bei mir brennt sind die pflanzen.