Freitag, 13. Mai 2011

all my monsters singing.

 heute morgen übrigens 58,3kilo bmi 19,26.
post ist von heute mittag. hab ihn schon mal vorgeschrieben gehabt, weil blogger ja nicht funktioniert hat. 
ein post ist übrigens auch weg. schade, ich mochte ihn.
ach und dazu noch: ich bin gerade mal wieder übertrieben breit auto gefahrne und beim ausparken vom mc donald's parkplatz einem anderen auto reingefahren.
polizei angerufen und versicherungskarten ausgetauscht. meine mama war dann noch da und ist vollkommen ausgerastet. meine schwester hat ihr erzählt, dass ich gekifft habe.
hallelujah.
ich kann mich auf was gefasst machen morgen.
jetzt ist sie erstmal schlafen gegangen.
ist die welt nicht schön? ich bin fett, hässlich, ein drogenopfer und zu nichts zu gebrauchen. yeay.
noch dazu bin ich den ganzen tag leicht dissoziiert und habe nicht viel vom tag mitbekommen.
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In der glasschale vor mir sehe ich nur zucker. Es sind zwar nur ananas und erdbeeren, aber das sind schließlich auch nahrungsmittel, die kalorien enthalten. Ich esse. Teile mir die schale mit meiner schwester. Zumindestens war es so geplant. Aber irgendwann kann, will ich nicht weiter essen.
Meine schwester saugt mein auto. Dafür gehe ich mit dem hund. Und ich tue es gerne, denn bewegung verbraucht kalorien. Kalorien, die ich zu viel aufgenommen habe.

„Skinny.“

schon nach den ersten metern bekomme ich seitenstechen und magenschmerzen, als lägen steine darin, die immer wieder gegen die wände meines magens knallen.
Ich treffe kinder, sie streicheln leni, grinsen, freuen sich und ich imitiere einfach ihre gesichtsausdrücke. Sie wissen nicht, dass meine mimik nur aufgesetzt ist. Wie sollten sie auch?

„Skinny.“

nach dem ersten anstrengenden, steilen stück, geht es bergab, ich zünde mir eine zigarette an, ziehe halbherzig, hoffe, so meine schmerzen unterdrücken zu können. Ich bekomme kaum luft, es tut weh beim atmen. So weh.

„Skinny.“

ich muss die erste pause schon nach 20 minuten machen. Mein hund spielt in einem ausgetrockneten bach, ich setze mich auf den zaun, atme tief durch und wünsche mir nur, dass es aufhört.

„Hunger takes ahold of me, making my decisions.“

ich muss weiter gehen, ich befehle es mir. Ich muss abnehmen. Ich will abnehmen. Unbedingt. Ich quäle mich den berg hoch, meine beine werden immer schwerer, mein magen krampft.
Leni läuft in das kornfeld und ich lasse mich einfach auf den boden fallen. Ausruhen. Zu kräften kommen.

„Got to fit that new bikini.“

nach 30 minuten krampft mein bauch so sehr, dass ich mich 3 mal fast übergeben muss. Mir ist schwindelig. Ich bekomme kaum luft. Ich sehe verschwommen. Meine beine zittern. Ich flüstere „pfui.“ zu meinem hund, denn sie schnüffelt an einer alten verpackung eines cheeseburgers. Das einzige, was ich noch tue ist, zu flehen, dass es aufhört.
Und gleichzeitig tönen diese worte in meinem kopf. Ich denke, an meinen neuen bikini von victoria's secret, denke daran, dass ich mich darin vor allen zeigen muss und laufe weiter.

„Mirror, mirror on the wall, ruthless to your victim.“

ich bin am ende meiner kräfte. Lasse mich auf eine bank fallen, nur 200 meter von meinem haus entfernt. Ich muss mich sammeln. Atmen. Mehr nicht.
Nach zu kurzer zeit stehe ich auf, gehe weiter. Mir wird schwarz vor augen, aber ich will nicht umkippen. Niemals.
Kurz bevor ich mein haus erreiche, setze ich ein grinsen auf und gehe im kopf durch, dass ich laut und deutlich sprechen muss. Dafür muss ich mich ziemlich anstrengen, denn eigentlich fehlt mir absolut die kraft für solche kleinigkeiten.





3 Kommentare:

  1. wie lange ziehst du das hungern durch? ne woche? und das klappt alles mit dem abnehmen so gut ;OOOOO ?

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  2. ich kann deine Figur nur beneiden.
    Sei stolz auf dich! Nur ein bisschen wenigstens..

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  3. respekt. ich wäre schon längst zusammen gebrochen. du hast sehr viel selbstdisziplin. für dich beide daumen hoch.!

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