Sonntag, 22. April 2012

lost again.

was nützen all die versuche, all die anstrengungen, wenn ich am ende doch bloß versage?

ich habe mich angestrengt, ja, das habe ich wirklich. aber wenn mir nicht nur die magersucht als feind gegenübersteht, sondern mein eigener körper sich mit krämpfen gegen die knapp 400kcal wehrt, die ich sorgfältig ausgewählt in mich geführt habe, bleibt mir nichts, als der bulimie nachzugeben.wieder einmal.
ich hätte heute brechfrei bleiben können.
ich hätte heute cannabisfrei bleiben können. 

hätte, hätte, fahrradkette. 


da ist so viel in meinem kopf, das gesagt werden will, aber ich brauche für diese kurzen sätze schon so lange, dass es keinen sinn hat, ordnung in das chaos aus unzusammenhängenden satzfetzen, zu bringen. vermutlich bin ich dazu auch gerade gar nicht in der lage, denn irgendwie ist da ziemlich wenig und ziemlich viel in mir. 
irgendetwas hat sich verändert.
vielleicht war es die hoffnung, die mich shclagartig verlassen hat. ich weiß es nicht. 
am liebsten würde ich nichts sagen, nichts tun, nichts schaffen, nichts versuchen, ohne, dass es jemandem auffällt. bis ich an meinem ziel angekommen bin, still, leise, langsam. 
verschwinden.
einfach so. weil immer weniger aus mir wurde, statt mehr. eine lücke lassen, einen freiraum schaffen, für jemanden, der es wirklich will, dieses leben. mein leben.

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