es ist so widersprüchlich in sich.die welt dreht sich weiter und gleichzeitig bleibt sie stehen, verharrt an ort und stelle. sie dreht sich weiter, denn für mich beginnt jetzt die zeit nach der klinik: ich bin am 01.04. entlassen worden.es beginnt ein neuer lebensabschnitt (ein besserer)? sie bleibt stehen, denn ich bin wieder an der gleichen stelle angelangt, an der ich zuvor auch war: der zweite joint passiert gerade meine hand; ich habe zugenommen und die unendliche motivation wieder abzunehmen.
"...der regen prallt an den blättern der bäume ab und platscht auf den boden. die dunkelheit der nacht umschließt jegliche gestalt, jeglichen gegenstand und wird nur von einzelnen lichtern der hohen stadt beleuchtet. zu dieser nachtschlafenden zeit begeben sich nur wenige menschen in das ungetüm vor ihrer tür. nur vereinzelt nehmen sie den kampf gegen das monster auf.
sie starrt lange so vor sich hin, unfähig einen klaren gedanken in dem nebel ihres kopfes ausfindig zu machen. doch ist sie ruhig, zufrieden. blickt in ihre zukunft und fühlt nicht mehr dengleichen schmerz wie kurze zeit zuvor. es könnte in ordnung sein. es könnte gut sein, aber der fehler in diesem bild ist nicht zu übersehen. sie hält ihn locker zwischen zeige- und mittelfinger, umspielt ihn, wie einen lange gekannten freund. und genau das ist er geworden: problemlöser. problemverdränger. zumindestens für kurze zeit..."
ihr seht es selbst.gut gehts mir nicht, aber es könnte um einiges schlimmer sein.
rheinufer, düsseldorf.
ein schöner tag, mit schönen menschen. das einzige, was absolut nicht passte, war ich.
ich glaube an dich.
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