Sonntag, 26. September 2010

I know I'm alive but I feel like I've died
And all that's left is to accept that it's over
My dreams ran like sand through the fists that I made
I try to keep warm but I just grow colder
I feel like I'm slipping away
(Superchick - Beauty from Pain)
 
es lässt mich nicht mehr los.nicht einmal in der nacht.ich träume von meiner therapeutin, vom essen, vom schneiden und von meinem suizid.ich glaube, mein unterbewusstsein hat meine entscheidung akzeptiert, endlich.
jeden tag wird der weg härter, steiniger, steiler.es raubt mir die luft zum atmen, jeder schritt schmerzt und doch pumpt mein herz weiterhin das blut durch meine eiskalten adern.es wundert mich, dass das überhaupt noch möglich ist, denn mir ist so kalt, furchtbar kalt.und ich kann nichts dagegen machen.als wäre mein körper gefangen unter einer eisschicht, abgegrenzt von allem anderen, weil nichts mehr zählt, weil nichts mehr wichtig ist, weil nichts mehr von bedeutung ist.
ich habe euch alle so lange angelogen, dass ich selbst nicht mehr weiß, was wahrheit und was lüge ist.geht es mir gut?oder ist das nur wieder ein lächeln "learned by heart"?
ich habe das gefühl, als löse ich mich auf, immer weiter, beständig, schwindet ein kleiner teil meiner selbst und selbst wenn ich daran interessiert wäre, diesen prozess aufzuhalten, hätte ich doch keine chance mehr dazu, zu weit ist es schon voran geschritten.

alles was uns jetzt noch bleibt, ist zu akzeptieren, das der kampf verloren ist, dass wir geschlagen sind, verwundet, am boden liegend.der feind hat gewonnen und er kokettiert damit.er will jedem seinen sieg verkünden und es spricht absolut nichts dagegen.

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