eben hat meine mama mit meiner therapeutin telefoniert, diese war unglaublich geschockt, dass sie mich haben gehen lassen aus der psychiatrie, weil sie eigentlich geglaubt hatte, ich würde dort festgehalten, bis ich nach hamm käme.dem war aber nicht so.sie sagt von sich aus, dass sie die verantwortung nicht trägt, solange es mir so geht, wie es mir jetzt geht.also darf ich mich darauf einstellen, dass ich jetzt nach jedem termin bei ihr wieder auf der geschlossenen lande.weiterhin will sie, dass ich noch heute zu meiner psychiaterin gehe und mir neue tabletten verschreiben lasse.das glaubt aber auch nur sie.
'all the good girls are home with broken hearts.'
(john mayer-free fallin')
ja, auch ich sitze hier.zu hause.aber was ist das eigentlich 'zu hause'?sollte man sich nicht eigentlich wohl fühlen, an dem ort, den man sein zu hause nennt?sollte man nicht auf blindes verständnis hoffen können und einen rückzugsort haben, an dem man alleine sein kann, ohne sorgen, probleme und verpflichtungen?all das ist mein zu hause nicht mehr für mich.vielmehr werden mir hier die größten erwartungen gestellt.die erwartung, dass es mir gut geht, schließlich haben mich die ärzte ja wieder gehen lassen.was sie nicht wissen ist, dass ich manipuliere und spiele, was das zeug hält.natürlich denken die ärzte dann, es ginge mir wenigstens einigermaßen gut und ich wäre nicht mehr akut suizidal.aber das ist sowieso ein anderes thema.meine definition unterscheidet sich doch grundlegend von der ihrigen.
ich vermute leider, dass meine therapeutin, wenn ich mich weigere, neue tabletten zu schlucken und auf die geschlossene zu gehen, mit einer zwangseinweisung kommt.und das kann ich gerade überhaupt nicht gebrauchen.
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