ja, lali fee.du hast ganz recht.
ich gebe mich auf, weil sie mich aufgeben.das war mein letzter rettungsanker.der letzte lichtblick.das war's ganz einfach für mich.sie haben mir damit alles genommen, für das es sich noch annähernd zu leben lohnte.zu kämpfen lohnte.aber auch das ist jetzt weg.
gestern nacht habe ich 3/4 liter wodka getrunken.und geändert hat das ganze auch nichts.es hat betäubt, ich habe gelacht, währden alle anderen mein verhalten nur komisch beäugt haben.verständlich, wenn man als einzige trinkt und alle von meinen problemen wissen.
gleich gehe ich zu einer freundin.ich kenne sie noch nicht lange, aber ich vertraue ihr.wir werden eine dvd gucken, shisha rauchen und eine vielleicht die eine oder andere flasche sekt killen.
ihre mama ist fachärztin für psychosomatische medizin und psychotherapie und will mir einen fähigen therapeuten vermitteln.nur weiß sie natürlich nicht, dass das in der jetzigen situation vollkommen sinnlos ist.
ich fühle mich ganz anders.leicht, frei irgendwie.weil ich jetzt endlich ein ziel vor augen habe, einen plan, eine lösung.okay, keine lösung, aber eine ausweg, ein ende von all diesen qualen.auch für meine familie wird es dann leichter, diese ohnmacht hört auf für sie und ich strapaziere ihre nerven nicht weiter.was ich definitiv tue.heute habe ich mich mit meiner mama, oma und meinem papa gestritten.geendet hat das ganze, dass sie geweint haben, während ich irgendwie stolz darauf war, dass ich sie so weit bringen konnte und nur hähmisch gelacht habe.
das ist doch krank.verdammt krank.
ich glaube nicht, dass jemand oder etwas meine entscheidung jetzt noch beeinflussen kann.nur ich selber könnte mir im weg stehen, weil ich doch ein großes mitteilungsbedürfnis habe.hoffentlich kommt mir das nicht in den weg, denn dann finde ich mich ganz schnell auf der geschlossenen wieder...
ich liebe euch, ihr süßen.